Wie Briefmarken designt werden
Gerade noch vom kulinarischen Preisschock an einem Abend im Urlaub gesprochen, da fällt mir direkt noch ein, dass auch Postkarten mittlerweile unfassbar teuer geworden sind. Oder besser gesagt: der Versand von Postkarten. Knapp 1€ will die Post mittlerweile dafür haben, dass eigentlich jeder Hans und Franz unsere Urlaubsgrüße lesen kann.
Sowieso ist das mit der Post total wild, denn während die Sendungsvolumina immer weiter abnehmen (abgesehen von Paketen, aber das macht ja auch DHL, was eigentlich auch nur die Post ist, aber auch wieder nicht), steigen die Preise fröhlich weiter. Und weil weniger Sendungen weniger Einnahmen bedeuten, ist preislich auch das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, wobei natürlich höhere Preise nur dazu führen, dass noch weniger verwendet wird. Ein Teufelskreis, den eigentlich jeder erkennen kann – scheinbar nur nicht die Post selbst. Und ist ja auch nicht so, dass die Digitalisierung nicht ohnehin dafür sorgen würde, dass man Totholz kaum noch versenden muss.
Würde mich daher nicht wundern, wenn hier das gleiche passiert, wie in Dänemark – da werden einfach keine Briefe mehr staatlich zugestellt. Auf der anderen Seite sind wir in Deutschland, hier wird sich bekanntlich krampfhaft am Alten festgehalten ... wird also noch ein bisschen dauern, bis die Einsicht gewonnen hat. Erstmal arbeiten wir weiter an den Fax-Geräten ...
Kommen wir zum eigentlichen Thema: Ohne Post braucht es natürlich auch keine Briefmarken mehr. Was vielleicht auch ein bisschen schade ist, nicht nur für die zahlreichen Sammler, die daraus ein Hobby gemacht haben, sondern auch für die, die mit viel Liebe und Hingabe die Dinger überhaupt designen. Denn das ist dann doch ein bisschen mehr als nur „Bilder suchen und drauf drucken“:
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Interessanter als man denken könnte. Und was das Sammeln angeht: Kann ja auch gut sein, wenn keine Briefmarken mehr produziert werden, Stichwort Seltenheitswert und so ...
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