Wie man sich einen Computer aus recycelten Teilen zusammenbauen kann
Es hat schon eine gewisse Ironie, dass ich vor ein paar Monaten noch mit dem Gedanken gespielt hab, mir einen neuen Spiele-Rechner zu kaufen. Nicht, dass das Geld dafür besonders locker sitzen würde, aber ab und an juckt es doch in den Fingern, so manchen AAA-Klassiker in entsprechender Qualität spielen zu wollen. Und man kann ja wenigstens mal schauen, was so geht. Man hört es aber auch heraus, ich bin immer noch mit meiner „alten“ Kiste unterwegs, wobei alt hier auch in Relation gesetzt werden muss. Er tut noch und ich bin jetzt auch nicht so drauf, dass die Qualität immer am Anschlag laufen muss, allerdings hat das Ding auch schon 5 Jahre auf dem Buckel und ich hab damals schon nicht in die vollen gegriffen.
Mittlerweile ist da aber auch gar nicht mehr dran zu denken. Waren bis vor ein paar Monaten noch Grafikkarten der Flaschenhals, weil alle wie blöd auf Krypto gesetzt haben und das mit den Dingern einfach besser geht, sind es mittlerweile dank KI-Chips ganz im Allgemeinen. Dazu noch der eine oder andere vom Zaun gebrochene Handelsstreit und die Erkenntnis, dass Rohstoffe doch nicht so gleich verteilt sind, wie man das aus manchen Simulationsspielen kennt ... dann wird halt alles einfach sinnlos teuer. Und ich meine wirklich absolut sinnlos teuer – nichts von den aktuellen Preisen ist auch nur ansatzweise mit Rationalität zu erklären.
Heißt aber nicht, dass wir alle mit den Kisten bis in die Unendlichkeit leben müssen, die wir aktuell haben, denn die Lösung scheint so simpel, wie naheliegend: Recycling. Hört man ja immer wieder und wird auch zaghaft hier und da angeboten, kann und muss aber zunehmend in den Fokus rücken.
Und dann machen wir vielleicht alle das, was DIY Perks im nachfolgenden Video gemacht hat, nämlich unter anderem aus einem Laptop-Board einen Desktop-Rechner zu basteln. Auch der hat natürlich seine Grenzen, aber allein die Idee verdient schon Aufmerksamkeit:
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Gar nicht mal so schlecht umgesetzt, oder?
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