Wie Scammer einen abzocken
Vermutlich hat sie jeder schon mal bekommen: Fake-SMS, die einem ans hart verdiente Geld wollen. Oder auch Anrufe von unbekannten Nummern bzw. von Nummern aus dem Ausland. Ich will nicht sagen, dass das erst durch KI gekommen ist, aber es fällt auf, dass es durch KI deutlich zugenommen hat. Seh ich zum Beispiel sehr deutlich, wenn ich mir die Block-Liste in meinem Telefon anschaue. Denn jedes Mal, wenn da eine fremde Nummer anruft, check ich das mit Tellows gegen und wenn das Ergebnis eindeutig ist, wird die Nummer einfach geblockt. Klar, klassisches Katz-und-Maus-Spiel, aber wenigstens ist dann in der Ecke Ruhe. Und die Liste wird langsam länger als mein eigentliches Telefonbuch.
Bei SMS ist es nicht ganz so schlimm, da nervt mich viel mehr, dass Amazon immer automatisiert eine Nachricht schickt, bevor hier eine Zustellung passiert und man den Bums einfach nicht deaktivieren kann. Ich hab nicht umsonst eine Abstellgenehmigung (an die sich im Übrigen auch nicht gehalten wird …), das sollte doch reichen, dass ich eigentlich keinen direkten Kontakt will, weil Kind schläft oder ich einfach in Ruhe auf dem Pott sitzen will. First world problem, aber es ist eben eins.
Wie dem auch sei, das team.recherche hat sich dem Thema SMS-Scam angenommen und ein bisschen tiefer recherchiert, welche Vögel dahinterstecken, wie das System exemplarisch funktioniert und das sich damit tatsächlich extrem gut Geld verdienen lässt. Wobei „verdienen“ hier das falsche Wort ist, denn verdient haben die das bei Weitem nicht:
Es fängt an mit einer SMS: „Ihr Paket kann nicht zugestellt werden…“. Dann ist da so ein Link – zum Adresse bestätigen und Bearbeitungsgebühr bezahlen. Du klickst schnell drauf, bist genervt, willst dein Paket haben. Und schon liegen deine Kreditkartendaten bei Scammern.
Du siehst gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicke auf eine der Schaltflächen. Bitte beachten, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden können.
Aber zum Glück wird in der Schule ja mittlerweile Medienkompetenz gelehrt – oh, wait ...
[via]
