Aus Liebe hautlos: He Took His Skin Off For Me

Aus Liebe hautlos: He Took His Skin Off For Me

Seit langem mal wieder ein Kurzfilm, aber auch nur, weil ich den Subtext so verdammt gut finde – denn ich hab Ahnung von Miete und Co., kann aber dennoch ein Gedicht interpretieren (was war das eigentlich schon wieder für ein dämlicher Hype?).

Im Film von Ben Aston selbst geht es um ein Pärchen, bei dem sich der Typ irgendwann die Haut vom Körper reißt – vermutlich aus Liebe zu ihr, vielleicht wollte sie das auch oder er steht auf abartige Aktionen, die manch einer kaum nachmachen kann. Sie findet das jedenfalls total toll – bis irgendwann die zahlreichen Nachteile den Platz der Freude einnehmen, immerhin schmiert der Typ überall sein Blut hin, was sie wiederum schön wegwischen darf:

He Took His Skin Off For Me from Ben Aston.

The story of a man who takes his skin off for his girlfriend, and why it probably wasn’t the best idea…

Im Grunde eine sehr schöne Visualisierung von „Ich änder mich für dich aus Liebe – bis ich jemand anderes bin als der, in den du dich verliebt hast“. Da sollte man sowieso mal drüber nachdenken – ob das so sinnvoll ist, wenn man immer an dem anderen rumnörgelt und rumkorrigiert, bis man dann am Ende zwar diese Fehler abgestellt hat, aber der wesentliche Charakter sich gleich mal mit verändert hat. Das will man ja dann auch nicht. So ein bisschen zusammenraufen und Rücksicht nehmen ist ja voll ok – aber irgendwann kommt der Punkt, da sollte man das ganze Konstrukt lieber in Frage stellen.

Netter Nebenfakt: der ganze Film kommt ohne CGI-Effekte aus.

[via]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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