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die ärzte im Gespräch mit Ingo Zamperoni | Was is hier eigentlich los die ärzte im Gespräch mit Ingo Zamperoni | Was is hier eigentlich los

die ärzte im Gespräch mit Ingo Zamperoni

die ärzte im Gespräch mit Ingo Zamperoni | Menschen | Was is hier eigentlich los?

Ich gehöre ja nicht unbedingt zu den regelmäßigen tagesthemen-Guckern, bin da eher Anhänger der Tagesschau, weil … um 20 Uhr guckt man halt Nachrichten, schön komprimiert auf 15 Minuten und maximal deprimierend, weil das die Eltern auch schon immer so gemacht haben. Und deren Eltern auch und vielleicht deren Eltern auch. Wie so ein Teufelskreis über Generationen hinweg und am Ende weiß irgendwann keiner mehr, warum wir zu dem Bums eigentlich einschalten.

Daher ist mir aber auch gar nicht klar, wo der Unterschied zwischen beiden Sendungen ist, zumal sie scheinbar im gleichen Studio stattfinden. Womöglich gibt es auch keinen gravierenden und doch sind die tagesthemen ein seit letzter Woche bekannter denn je, denn waren zu Besuch und haben unter anderem die Titelmelodie beigesteuert.

Das hat natürlich Almans und Möchtegern-Evergreen-Punks gleichermaßen auf die Barrikaden getrieben, denn wie kann man nur und das ist ja auch nicht mehr meine Band von damals bla bla bla. Am Ende ist es aber vor allem eines: Ein genialer Clou für beide Seiten. Gerade in der aktuellen Situation hätte die Band wohl kaum mehr Aufmerksamkeit mit ein paar Minuten Sendezeit generieren können und auch die tagesthemen sind mal mehr als „nur eine Nachrichtensendung“. Wie passend, dass die Band dann zufällig auch noch ein neues Album herausgebracht hat und … Marketing ist eben alles.

Neben diesem Umstand haben die drei aber auch ein wenig mit Ingo Zamperoni geplauscht und ein paar Gedanken zur aktuellen Lage generell aber auch in Bezug auf den Kulturbereich geteilt. Nicht gerade eines der besten Interviews der Band, aber auch Zamperoni kann bestimmt mehr als er hier gezeigt hat – ändert nichts daran, dass ich finde, dass neben dem Auftritt selbst auch hier ein wenig mehr Aufmerksamkeit nicht schaden kann:

Das deutsche -Hilfsprogramm “Neustart Kultur” ist weltweit einzigartig. Auflage: Orchester dürfen nicht abgewickelt, Häuser nicht geschlossen werden. “Neustart Kultur” soll das Überleben der Institutionen sichern, auch, um den Künstlern wieder Einkünfte und Gagen zu ermöglichen. Denn alle Freibeschäftigten im Kultursektor müssen, so sie allein und nur für sich arbeiten, momentan Arbeitslosengeld II beantragen. Viele empfinden den Gang zum Jobcenter als Schmach, kommt ihre Untätigkeit doch einem Berufsverbot gleich. Sie wollen dem Staat nicht zur Last fallen und haben doch keine andere Wahl.

Eine seit Jahrzehnten erfolgreiche Band wie trifft die Krise wohl weniger hart als die meisten anderen freien Musikerinnen und Musiker. Im Schnitt verdienen freie Musiker laut Künstlersozialkasse 13.000 Euro im Jahr – Brutto. Davon lassen sich weder Rentenpunkte sammeln noch Polster ansparen für schlechte Zeiten.

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Ich schließe mich Sascha an, die schönste Stelle ist die, bei der die -Leugner angesprochen und genauso schnell wieder zu den Akten gelegt werden.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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