Martin
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Ein Foodora-Fahrer erzählt aus seinem Alltag

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Ich glaube, es war letztes Jahr, als ich eher durch Zufall über Foodora gestolpert bin. Quasi zeitgleich hab ich den Pulled Pork vom Burger Lab für mich entdeckt, fand es aber eher nervig, für einen Burger jedes Mal dahin fahren und vor allem Warten zu müssen. Klar, ein guter Burger braucht seine Zeit und das Ding ist auch verdammt lecker – aber da die Mittagspause für mich sowieso schon immer so ein notwendiges Übel ist, nervt es gleich doppelt. Dieses ganze Thema Essen kann ja nett sein, aber wenn man gerade so richtig im Workflow ist und einen der eigene Organismus nur wegen Nahrungsaufnahme da raus reißt … ich mag das einfach nicht.

Insofern war Foodora der heilige Gral für mich und als Konsument mag ich das Konzept. Pizza und sonstigen Kram kennt man ja schon zuhaus, aber ein Lieferservice für Restaurants und Fresstempel, die sich keinen eigenen Lieferdienst leisten können/wollen – das ist schon ein bisschen genial.

Den Job selbst machen möchte ich allerdings nicht unbedingt. Bei Wind und Wetter mit dem Rad durch die Gegend heizen, zusehen, dass die Sachen auch noch einigermaßen warm bei den Leuten ankommen, während man den ewigen Kampf mit Auto- und vor allem LKW-Fahrern eigentlich nur verlieren kann und das dann auch noch für bestimmt total wenig Lohn – da muss man schon Bock drauf haben. Hab ich nicht. Dafür aber viel Bewunderung und Dankbarkeit für all die, die mir meinen Burger bis nach Hause bringen.

Insofern hab von Haus aus auch schon viel Liebe für den Typen, der seinen Foodora-Alltag nun auch auf Twitter teilt. Über die Sprache mag man sicherlich streiten und auch inhaltlich kommt da kein literarisches Meisterwerk Zustande – aber es ist eben genau dieser kleine Einblick in den Alltag der anderen, die wir bereits seit der ersten Big Brother-Staffel so geil fanden. Und ein bisschen lustig ist das ja dann auch noch:

[via]

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