Ein Verkehrssimulator zum Rumspielen - Was is hier eigentlich los

Ein Verkehrssimulator zum Rumspielen

Ein Verkehrssimulator zum Rumspielen | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Ich hab letzte Woche irgendwo gelesen, dass 2/3 der Unternehmen nach der Pandemie wieder zu den Zuständen zurückkehren wollen, die wir vor ihr hatten – was halt bedeutet, dass die Errungenschaften und Beweise, dass eben doch funktioniert, hinfällig sind. Abgesehen von den eh schon teils wirklich nicht nachvollziehbaren Maßnahmen und Nicht-Maßnahmen unserer Volksvertreter ist das eigentlich der beste Beweis dafür, dass der Mensch recht dumm ist.

Oder dass es eben doch mehr Arbeitgeber gibt, die eigentlich keine Arbeitgeber sein sollten, denn sehr weit vorne mit dabei ist oft der Grund des fehlenden Vertrauens in die Mitarbeiter. Ein Schelm, wer sich dann fragt, warum die Leute überhaupt eingestellt wurden, aber was weiß ich schon, bin ja nur Angestellter.

Für uns hat sich jedenfalls bewehrt und wir wollen ehrlicherweise diese „neue Form“ des Arbeitens nicht mehr aufgeben. Es ist halt schon sehr praktisch, wenn man diverse Hausarbeiten nebenbei erledigen kann, sich die Arbeitszeit so einteilt, wie es für einen passt und all die kleinen Lücken, die man zwischendurch mal halt, sinnvoll fühlt, um am Ende des Tages mehr vom Tag zu haben. Zudem hat zumindest mein Arbeitgeber einige Weichen gestellt, die sich so schnell nicht mehr umbiegen lassen, sodass ich frohen Mutes bin, dass wenigstens hier die Dummheit am Ende nicht obsiegt.

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Außerdem ist das ja auch ein Kostenfaktor. Klar, Strom, Wasser usw. sind bei uns Zuhause nicht zu knappt gestiegen, einfach weil wir hier öfter sind und mehr Geräte laufen (und ja, ist schon fies, dass der AG im gleichen Atemzug ordentlich spart), aber allein der Spritverbrauch hat sich im Vergleich zu Vorpandemie-Zeiten um ein Vielfaches verringert. Es gibt nicht viele Wochen, in denen das Auto mehr bewegt wird als nur für den Wocheneinkauf (und jetzt bitte keine Diskussion, ob das Auto dann noch Sinn macht).

Dazu natürlich Parkgebühren. 10€ pro Tag müsste ich mittlerweile bezahlen, da kann sich jeder selbst ausrechnen, was am Monatsende übrig bleibt. Mein naiver Glaube daher: Das, was wir an anderer Stelle mehr zahlen, wird hier wieder eingespart. Hoffe ich zumindest.

Außerdem muss man sich dann den mit den anderen nicht antun, was gerade in Hamburg mittlerweile sehr übel ist. Laut Statistiken sind Autoschlangen 2021 um 6.000 Kilometer angewachsen, insgesamt somit 31.800 Kilometer. Der längste war gar 29 Kilometer lang und insgesamt ist das alles viel mehr als noch vor der Pandemie. Da hat doch keiner Bock drauf.

Die Gründe dafür sind natürlich vielfältig und gerade Hamburg ist da schon seit Jahren gern vorne mit dabei – bevor aber jetzt jemand zum nächsten sexperten wird, empfehle ich einen Blick auf diesen Traffic Simulator.

Der ist grafisch jetzt nicht die Welt, aber man verliert sich da sehr schnell in diversen Versuchen und Spielereien drin, um den so flüssig wie möglich zu bekommen oder mindestens zu halten.

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Und das ist tatsächlich schwieriger als gedacht!

Wer auch gern rumspielen will, klickt einfach auf diesen Link – und bringt hoffentlich ausreichend Zeit mit.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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