Eine digitale analoge Wasseruhr
Schöne Verwendung von Antonymen, oder? Digital und doch analog, das klingt erstmal nach großem Quatsch, denn entweder ist etwas digital oder eben analog – bei dem „kleinen“ Projekt von Strange Inventions passt das aber ganz gut und ein bisschen quatschig ist das irgendwie auch.
Denn der hat eine Uhr gebastelt, deren Zeitanzeige an eine digitale Anzeige erinnert, also nicht Zeiger, sondern richtige Zahlen, die man meiner Meinung nach wesentlich schneller ablesen kann. Oder könnte, denn ich tu mich bei der Visualisierung tatsächlich schwer, direkt was zu erkennen.
Analog ist das aber dennoch, denn die Zeit wird hier nicht auf einem Bildschirm angezeigt, sondern es kommen 60 Flaschen zum Einsatz, die je nach anzuzeigender Zeit mit blauer Flüssigkeit gefüllt und dann wieder entleert werden.
Und dann wird es wieder ein bisschen digital, denn das Ding läuft automatisch mit Hilfe von Pumpen, Ventilen und ein bisschen Computertechnik, der das ganze Ding am Ende steuert.
War das ein riesiger Aufwand? Scheinbar. Macht das alles Sinn? Nur bedingt:
Strange Inventions documents the complex engineering journey of designing a clock using 60 tiny bottles and water as pixels. This project involves prototyping custom pumping systems, managing fluid dynamics, and overcoming numerous technical challenges during the assembly of a large-scale, automated timekeeping device.
Du siehst gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicke auf eine der Schaltflächen. Bitte beachten, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden können.
Aber ist es geil? Absolut.
[via]
