Martin
Gedanken-Tüdelüt (40): Mein 2016 | Was is hier eigentlich los?
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Gedanken-Tüdelüt (40): Mein 2016

Gedanken-Tüdelüt (40): Mein 2016 | Kolumne | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Und da haben wir nun auch schon das letzte Gedankentüdelüt in diesem Jahr und ich bin ehrlich ein bisschen überrascht, dass ich es bis hierhin überhaupt geschafft hab – auch wenn ich dann doch in der einen oder anderen Woche schon sehr krampfhaft nach einem Thema gesucht hab. Immerhin war auch das der Grund, warum ich feste Muster eher vermeide – was tun, wenn einem dann doch mal der Stoff ausgeht?

Und doch steht da nun eine große 40 und das ist schon recht feierwürdig. Weniger feierwürdig ist hingegen das Jahr 2016, wobei man auch hier nicht alles negativ sehen darf:

– in Indien haben 800.000 freiwillige Helfer über 50 Millionen Bäume gepflanzt
– in der ALS-Forschung gab es einen entscheidenden Durchbruch
– die Kindersterblichkeitsrate sinkt (weiterhin)
– in Kalifornien werden mehr als 6 Mio. Haushalte mit Solar-Energie beliefert
– Ramsay Bolton ist endlich tot
– die Geburtenrate steigt seit 35 Jahren wieder an
– Olli Schulz
– Jan Böhmermann
– Line hatte auf der Strecke Hamburg – Leipzig durchgängig W-Lan
– und noch vieles mehr

Aber doch fühlt sich 2016 dennoch so an, als hätte es einen ziemlichen Sprung in der Schüssel. Und auch privat hätte das Jahr ruhig etwas erfreulicher verlaufen dürfen, wobei ich mittlerweile auf die letzten Tage auch das irgendwie positiv sehe. Finanziell mussten wir zwar Abstriche machen, aber dafür hab ich nicht nur wieder jede Menge gelernt (sowohl fachlich als auch in Sachen Menschenkenntnis), sondern auch neue Freunde gefunden und die Gelassenheit für mich entdeckt. Denn natürlich ist jedem klar, dass es nichts bringt, sich über Dinge zu ärgern, die man sowieso nicht ändern kann – das aber auch zu verstehen und zu verinnerlichen ist noch mal eine andere Hausnummer.

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Genauso haben wir dieses Jahr für unseren Schnitt unfassbar viele Events besucht, deren Einladung wir aufgrund von mangelnder Zeit früher noch ausgeschlagen hätten – und da war absolut keines dabei, bei dem wir es hinterher bereut haben. Außerdem fand dieses Jahr die erste Bloggerbutze statt, wir waren das erste Mal auf dem Hurricane und Anfang des Jahres auch erstmalig in London. Insgesamt gab es dieses Jahr sowieso viele erste Male und rückblickend möchte ich keines davon missen, auch wenn es im Vorfeld immer anstrengender aussah, als es dann am Ende war.

Es klingt fast schon ein wenig absurd, aber ich fast dazu geneigt zu sagen, dass ich trotz dieser ganzen Tiefs, die das Jahr so mit sich brachte – vor allem auch in Sachen Frustration bei der Jobsuche – tatsächlich im Moment ganz zufrieden bin, so wie es ist. Natürlich geht es immer besser, natürlich dürfte der Verdienst wieder etwas höher sein und das Wetter immer ein bisschen besser – aber das Jahr hatte eben auch viele, kleine positive Punkte, über die ich sehr froh bin. Seien es nun die neuen Gesichter, die wir dieses Jahr kennengelernt haben, die Orte, die wir besucht haben oder einfach nur die Erfahrungen aus denen wir gelernt haben. Es hätte alles besser sein können, aber auch definitiv deutlich schlechter.

Insofern machen wir es weiter wie bisher und halten uns an den Ratschlag dieses Kollegen:

Sollten sowieso alle ein bisschen mehr machen – ohne Ärger lebt es sich dann doch ein wenig leichter.

Trotzdem muss man sagen: 2017 darf gern wieder deutlich positiver werden und das gern in allen Aspekten.

Fandest du gut? Dann erzähl es weiter:

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