Martin
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Hilft dir keiner, hilf dir selber: Der Springy Egg Oscillator

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Ich weiß gar nicht, wann uns die Tradition im wihel’schen Heim abhanden gekommen ist, dass am Sonntag ein gekochtes Ei gibt – ich vermusse es gar ein bisschen. Wahrscheinlich hängt das unweigerlich damit zusammen, dass das Eierkochen eine Wissenschaft für sich ist und ein Studiengang dafür mehr als überfällig. Früher hatte ich dafür sogar eine spezielle App, damit das Ei auch wirklich perfekt wird – möglichst hart gekocht, aber eben nur so sehr, dass das absolut innerste des Eigelbs noch flüssig ist. Es gelang mir in meinem fast 30 Lebensjahren genau 4 Mal.

Wahrscheinlich ist das gekochte Ei ein perfektes Beispiel für Schrödingers Katze – da wir nicht wissen, wie es im Ei selbst aussieht, müssen wir davon ausgehen, dass es sowohl hart gekocht als auch nicht hart gekocht ist. Wissenschaft, ich sag es ja.

Ein Problem, dass natürlich auch Matthias Wandel hatte, aber nicht mehr länger hinnehmen wollte. Statt aber nun das Internet zu durchsuchen und irgendwelche Dulli-Gadgets zu kaufen, die ihr Geld nicht wert sind, hat er einfach sein Erfindergehirn bemüht – und den Springy Egg Oscillator gebaut. Eine Eierschlaufe, die dank Physik einigermaßen genau mitteilt, ob das Ei im Topf fertig ist:

Simpel. Aber funktioniert. Meine bisherige Alternative: zwei möglichst gleiche Eier nehmen und eins davon nach Vermutung gegen die Wand schmeißen. Dann weiß man, wie das zweite Ei ist.

War in meinem Kopf irgendwie lustiger, bevor ich das hier aufschrob ..

[via]

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