Unterwegs in einem Privat-Zug - Was is hier eigentlich los

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Unterwegs in einem Privat-Zug | Travel | Was is hier eigentlich los?

Ach, die Bahn … ich bekomm da immer die gleichen Gedanken, die wir alle sicherlich schon mal hatten und über die sich die Bahn zumindest auf Twitter selbst lustig macht. Was dort irgendwie sympathisch wirkt, ist aber letztendlich ein Armutszeugnis, denn die dort eingesetzte Energie könnte man auch sehr gut dafür nutzen, all die Missstände zu beheben, die die Bahn nun mal hat.

Dabei ist Bahn-Bashing natürlich mittlerweile auch Volkssport geworden, nur … das kommt ja nicht von ungefähr. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen und so, wird halt noch mal befeuert, wenn man liest, dass Bahn-Chef Richard Lutz zusätzlich zu seinem Gehalt von 900.000€ noch mal einen Bonus von 90.000€ bekommt, während 40% der Züge mit Verspätungen angekommen sind. Zumal bei der Bahn ein als pünktlich gilt, wenn er weniger als 6 Minuten Verspätung hat – an Lächerlichkeit kaum zu übertreffen, besonders mit Blick auf den asiatischen Raum und wie der Bahnverkehr da funktioniert.

Aber gut, ich hab leicht reden, ich muss mich mit dem Kram ja nicht auseinandersetzen, weiß dafür aber auch, dass so mancher Problemberg irgendwann kaum noch wegzuräumen ist. Was halt bei der Bahn besonders schade ist, gerade in Deutschland, weil sämtliche alternativen Verkehrsmittel Nachteile haben. Eigentlich ist die Bahn DAS Verkehrsmittel der Stunde – es wird eben nur auf ganzer Linie verkackt.

Ich will nicht behaupten, dass das in den US of A besser ist, aber es ist mindestens … anders. Denn dort gibt es. Tatsächlich Leute, die sich Waggons kaufen, die dann aufpolieren und „ausstatten“ um sie dann mit Gleichgesinnten zu privaten Zügen zusammenzustecken, in denen sich dann andere für recht viel Geld Plätze kaufen können, um damit durch die Gegend zu fahren. Wäre in Deutschland kaum möglich, ist dort drüben aber scheinbar ein Ding.

Und ja, das hat dann schon sehr viel mit Luxus und Extravaganz zu tun, dafür legt man dann aber auch mal locker 300 bis 600 Dollar auf den Tisch. Hat dann aber auch definitiv was zu erzählen und für seine Instagram-Stories:

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Hab allerdings auch gehört, dass Reisen mit der Bahn in den Staaten noch viel ungeiler ist als hier.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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