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wihel on Tour (03): #Bloggerbutze2 | Was is hier eigentlich los?
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wihel on Tour (03): #Bloggerbutze2

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Was ist besser als Weihnachten, Ostern und die bestandene Führerscheinprüfung zusammen? Korrekt, ein Lottogewinn! Aber ganz dicht dahinter kommt dieses eine Treffen im Jahr, das seinen Anfang im letzten Jahr gefunden hat – die Bloggerbutze.

Was im wahrsten Sinne des Wortes als Schnapsidee zwischen Maik, Melly und Shawty irgendwann begann, etabliert sich so langsam zu einer festen Größe, zumindest in meinem Kalender (sofern man das nach dem zweiten Mal denn sagen kann). Haben wir uns im letzten Jahr noch eher provisorisch in einer Airbnb-Unterkunft getroffen, sollte es dieses Mal ein wenig offizieller werden – so richtig mit Hotel, Konfi und vor allem mehr Menschen. Aber alles der Reihe nach …

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Letzte Woche Freitag war es soweit und irgendwie kam der Tag dann doch schneller als gedacht und für mich völlig in Arbeit ertrinkende arme Wurst auch ziemlich überraschend. Hatte immerhin den Vorteil, dass sich so gar keine Aufregung breitmachen wollte, obwohl ich das eigentlich immer hab, wenn es darum geht, fremde Menschen kennenzulernen (kann aber auch daran gelegen haben, dass ich den Großteil dann doch schon kannte). Hatte aber auch den Nachteil, dass sich bis dahin so gar keine Vorfreude breitmachen konnte, was ich oller Pragmatiker aber auch schon wieder positiv sehe – so ist die Gefahr für Enttäuschung kaum bis gar nicht vorhanden.

Bis wir aber erstmal soweit gekommen sind, hieß es: ab auf die Autobahn. Ich hatte es irgendwie schon im Urin, dass das an einem Freitag keinen Spaß bringen würde und sollte Recht behalten. Aus den vom Navi prognostizierten 3 Stunden sind schnell mal fünfeinhalb Stunden geworden, schön mit einer Stunde totalem Stillstand. Genau das, was man nach einer anstrengenden Woche haben will.

Hinzu kam, dass für abends eine kleine Begrüßungsrunde angedacht war, die unbarmherzig immer näherkam, während wir Berlin so gar nicht näherkommen sollten. Wie von Zauberhand haben wir es dann doch noch einigermaßen pünktlich geschafft – lediglich das kurze Frischmachen aus Liebe zu unseren Mitmenschen hat dazu geführt, dass wir ein paar Minuten zu spät waren.

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Es folgte die angedeutete Begrüßungsrunde durch den Chef des Hauses sowie der vermittelnden Agentur fischerAppelt und schon waren wir mitten drin in der Neuauflage der Bloggerbutze.

Das erste Kennenlernen begann und war noch gar nicht richtig vorbei, da kamen auch schon die Jungs von Domino’s Pizza, die sich nicht die Ehre nehmen ließen, uns auch dieses Jahr zu verköstigen. 397€ hat der gute Maik dort auf den Kopf gehauen, viel beeindruckender war allerdings, dass die beiden Dominos sämtliche Pizzen, Saucen und Snacks tatsächlich mit dem Rad brachten. Um es kurz zu machen: es war genauso ein Gelage wie im letzten Jahr, nur mit noch mehr Fressalien, von denen eine leckerer war als die andere. Insofern gilt erneut riesen Dank an Domino’s Pizza, die unser Überleben für die nächsten Tage gesichert haben.

Pizza Memory zur #Bloggerbutze2 🍕 😅 ______ Merci an @dominosdeutschland & @holidayinn

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Und wenn wir schon bei der Danksagung sind, gilt das natürlich genauso für das Holiday Inn Berlin City East Side, das nicht nur wesentlich schnieker war als unser Ausflug zu einem anderen Holiday Inn Anfang des Jahres, sondern auch eine eigene Starbucks-Bar beinhaltet und in unserem Konfi sowohl Süßigkeiten als auch die beiden bereitgestellten Kühlschränke regelmäßig mit Getränken auffüllten. Gerade die Starbucks-Nummer ist sensationell, weil wir das Glück hatten, uns nach Belieben verköstigen zu dürfen und wann hat man schon mal die Gelegenheit, umsonst Starbucks-Kaffee in sich zu schütten? Mein persönliches Ziel, die komplette Starbucks-Bar leerzutrinken hab ich allerdings recht schnell aufgegeben – die riesigen Eimer, die man dort bekommen kann, waren dann doch eine Nummer zu groß. Nur dass die Pizzabrötchen als vermeintlicher Rest entsorgt wurden – das nehm ich den Jungs und Mädels ein bisschen übel, dafür konnte sich das üppige Frühstücksbuffet mehr als sehen lassen.

Spannend und empfehlenswert auch: die Open Lobby des Hotels. Die gibt es bereits in 50 Holiday Inn-Hotels in Europa und soll dafür sorgen, dass sich jeder Gast wie zu Hause fühlt. Die Idee dahinter: eine klassische Hotel-Lobby, die dank Flexibilität die Bereiche von Lounge, Bar und Restaurant miteinander verknüpft. Am Ende hat man dann eine gemütliche Atmosphäre, in der man sowohl entspannen als auch arbeiten kann. Oder eben beides zusammen.

Für mich war der Abend dann auch recht schnell beendet – 5:30 Uhr aufstehen und die Strecke Hamburg – Berlin haben irgendwann ihren Tribut gezollt. Während Line noch eine (oder zwei? Oder drei?) Runde Werwölfe mitgespielt hat, bin ich aufs Zimmer, hab eine heiße Dusche genossen und bin ab ins Bett. Der nächste Tag sollte schließlich produktiv werden.

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Wurde er dann auch, zumindest vormittags. Den erdachten Ablaufplan haben wir zwar mit viel Elan immer wieder gesprengt, aber gegen Gespräche, die von einem Thema zum anderen kamen, hatte auch niemand so wirklich etwas einzuwenden – war auch nicht nötig, haben sie doch für nahezu jeden den einen oder anderen Tipp bereitgehalten. Das hätte aus meiner Sicht ruhig noch etwas mehr Struktur haben dürfen, war aber schon wesentlich ergiebiger als im letzten Jahr – also Kritik auf unfassbar hohem Niveau.

Anschließend ging es für die gesamte Bagage zum Fotospaziergang, aus dem ich mich aber rausgezogen hab. Die liebe Shawty hatte da noch eine Seite, die umgezogen werden wollte und ich bin ja nun auch nicht gerade der ganz große Spaziergeh-Fan – so hab ich die Zeit lieber produktiver auf dem Zimmer genutzt (dort war das W-Lan auch wesentlich besser) und gleichzeitig eine halbe Stunde Mittagsbubu mitgenommen. Win-Win-Situation für alle quasi.

Für den Nachmittag war weitere Produktivität angedacht, die allerdings ein wenig zurückstecken musste, denn ein internationaler Top-Star hatte sich angekündigt: G-Dragon war in der Stadt und hat den weiten Weg aus Korea direkt in die Konzertarena nebenan auf sich genommen. Ungeplante Ablenkung für uns, aber irgendwo auch faszinierend zu sehen, wie sich die Jugend von heute mittlerweile kleidet.

Irgendwie haben wir es dann aber doch noch zur Konzentration geschafft und den die restlichen Stunden genutzt, um neue Sachen zu erdenken, uns gegenseitig bei weiteren Problemen zu unterstützen oder auch einfach nur Erfahrungen mit Vermarktern und Agenturen auszutauschen.

Abends ging es dann noch zum Bite-Club, wo die The European Street Food Awards Finals 2017 stattgefunden haben – zu unserem Glück waren wir recht spät dran – lediglich eine halbe Stunde war noch geöffnet, was uns letztendlich den Eintritt erspart hat. Herausgesprungen sind trotzdem noch eine frische Stroopwaffel und frittiertes Hähnchen mit Knoblauch-Chili.

Der Sonntag ging ein wenig verschlafener los. Die eine Hälfte der BlogChain-Gang hat den Samstag doch noch etwas länger ausgereizt als die anderen und irgendwie floss wohl auch ein bisschen mehr Long Island Ice Tea in Vasen. Dennoch hatte ich den Eindruck, dass wir am Sonntag – zumindest was Zukunftspläne und Aktionen angeht – am meisten geschafft haben, was vermutlich aber auch daran lag, dass G-Dragon wohl schon wieder abgereist war. Für mich war das aber der eigentliche Beweis, dass sich die gesamte Aktion auch dieses Jahr gelohnt hat – denn wenn es darauf ankommt, halten wir alle zusammen. Vollkommen egal, ob wir uns das erste Mal gesehen haben oder schon länger kennen, aus welcher Ecke Deutschlands man kommt oder welche Themen man auf seiner Seite beackert. Und darauf kommt es am Ende schließlich an.

Fazit

Wie schon im letzten Jahr war das ein sensationelles Wochenende. Klar, die Struktur ist uns auch dieses Mal wieder ein wenig abhandengekommen, aber es ist auch ungemein schwierig, all die Themen in irgendwas um die zwei Tage gestopft zu bekommen. Eigentlich müssten wir uns alle ein bis zwei Wochen in einer Hütte im Wald einschließen, wo es keine Ablenkung gibt und der einzige Kontakt zur Außenwelt das sensationell gute W-Lan ist. Und die beiden Jungs von Domino’s Pizza.

Aber wir haben aus meiner Sicht das Beste aus dem Wochenende herausgeholt und vielleicht brauchen wir doofen Blogger auch einfach diesen Freiraum, dieses kleine Gesprächschaos und die Ablenkung, um so richtig gut zu funktionieren. Denn wie schon gesagt: wenn es darauf ankommt – und sei es nur, weil die Zeit wegrennt – liefern wir doch noch.

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Ich hatte jedenfalls wieder eine Menge Spaß, hab mich sehr darüber gefreut, ein paar bekannte Gesichter endlich mal wiederzusehen, neue Leute kennen zu lernen und hoffe einfach, dass noch ein bisschen mehr hängen bleibt, als wie (!!) beim letzten Mal.

Großer Dank geht natürlich noch an die drei Organisationshasen Maik, Melli und Shawty, an das Holiday Inn Berlin City East Side und Domino’s Pizza – ohne euch wäre das in der Form nicht möglich gewesen. Ich freu mich jetzt schon aufs nächste Mal – von mir aus, brauchen wir nicht ein komplettes Jahr darauf warten.

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@ Maik Zehrfeld

Fehlt am Ende nur noch sehr viel Linkliebe für alle Beteiligten. Mit dabei waren also:

Und ich bin sehr froh, dass sie teilgenommen haben – hätte auch nur eine(r) gefehlt, wäre es nicht ansatzweise so toll geworden.

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Kürzlich

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  1. Ihr seid ja eh unsere Urgesteine. Schön, dass ihr auch diesmal wieder mit dabei wart. Und danke an euren Erste-Hilfe-Kasten. Die Pflasterversorgung war astrein. :D

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