Als Bienen verkleidete Wildblumen-Gärtner - Was is hier eigentlich los

Als Bienen verkleidete Wildblumen-Gärtner

Als Bienen verkleidete Wildblumen-Gärtner | Menschen | Was is hier eigentlich los?

Mir ist gerade eben aufgefallen, dass es gar keinen Begriff für Leute gibt, die mal mehr mal weniger heimlich Wildblumen in Samenform in der Welt verstreuen. So richtige Gärtner sind das ja nicht, Bepflanzer klingt auch irgendwie komisch, zumal das implizieren könnte, dass da jemand auch bereits gewachsene Pflanzen irgendwo eingebuddelt werden. Vielleicht sind das einfach Flower-Terroristen, wobei halt Terrorist an sich auch schon wieder sehr negativ behaftet ist – und die Jungs und Mädels, die sowas tun, tun ja eher etwas Gutes. Außerdem hat das ja nicht wirklich was mit Gewaltausübung zu tun, wobei es auch hier wieder auf die reine Definition von Gewalt ankommt. Alles gar nicht mal so einfach …

Aber es erinnert mich auch daran, dass wir mal vor Ewigkeiten für unsere Hochzeit Blumensamen bestellt haben, die Line dann in Päckchen packen und jedem Gast als kleines Geschenk hinlegen wollte. Wie man das halt so macht, wenn man heiratet und einen Haufen Leute einlädt.

Bekanntermaßen hat uns Corona da mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nicht nur, dass wir die erste Feier verschoben und wirklich nur im sehr kleinen Kreis den Tag verbracht haben, auch der zweite Termin fiel dann genau so, dass Bestimmungen und Einschränkungen nicht wirklich viel zugelassen haben. Hätte man natürlich wieder verschieben können, aber wenn wir mal ehrlich sind – irgendwann ist die Luft auch raus, zumal ja auch wieder keiner weiß, ob es dann klappt. Teuer war das dennoch, denn von der Anzahlung haben wir nichts wiedergesehen und die war tatsächlich nicht zu knapp.

Heißt: Wir haben die Blumensamen noch immer im Keller und damit ein kleines, aber feines Depot für eine antifaschistische Blumenbesamungsaktion. Fehlt halt nur noch der Plan, wie und wann man das macht, wobei ja auch klar ist, dass man das Zeug am besten einfach in Gärten und auf Grünflächen verteilt – am besten so, dass es niemand direkt sieht, sondern sich erst durch das Ergebnis zeigt und damit das beste Argument liefert, um einfach weiter existieren zu dürfen.

und Shalaco gehen da nicht ganz so undercover-mäßig vor – die verkleiden sich direkt einfach als Bienen und ziehen so durch die Straßen von :

Urban seed shakers and Shalaco are scattering native wildflower seeds in , California to help support butterflies and bees. Dedicated to restoring the land, they believe that anyone can be a gardener.

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Vermutlich ist auch einfach egal, wie man das macht, Hauptsache man macht es. Denn es gibt keinen Grund, der gegen mehr Pflanzen in unseren Städten spricht. Außer Brennnesseln, die sind einfach scheiße.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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