Martin
Angespielt (04): Injustice 2 | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Angespielt (04): Injustice 2

© injustice.com

Da merkt man halt auch wieder, dass man eigentlich vollkommen raus ist aus dieser ganzen Spiele-Welt: man bekommt gar nicht mehr mit, wann neue Spiele rauskommen. Außer natürlich es werden Unsummen an Marketinggeldern verbrannt – dann bekomm selbst ich noch was mit (worüber ich auch sehr glücklich bin, Mafia 3 und FIFA wollte/will ich nicht missen).

Irgendwie hab ich es dann doch noch durch Zufall mitbekommen, dass Injustice 2 draußen ist. Den ersten Teil hab ich ebenfalls durch Zufall im Playstation Store gefunden – Superhelden, die sich prügeln, da braucht es nicht viel, um auf den Kaufen-Button zu drücken.

Hat an sich auch Spaß gemacht und es gab sogar sowas wie Handlung. Mit einer gewissen Comic-Affinität macht das auch gleich doppelt Spaß, schließlich wollten wir doch alle immer mal Superman oder Batman sein.

© injustice.com
r erste Teil aufgehört hat. Die Tyrannei von Superman ist beendet und der Mann aus Stahl ist einigermaßen sicher verwahrt. Stattdessen sorgt eben Batman für Ruhe und Ordnung.

Doch noch immer gibt es welche, die Superman auch nach seiner Verhaftung treu ergeben sind und natürlich versuchen, die alten Verhältnisse wiederherzustellen.

Als ob das nicht reichen würde, kommt aber noch eine viel größere Bedrohung auf die Welt zu – in Form von Brainiac.

Was man bei all dem nicht vergessen darf: es ist natürlich in erster Linie ein Spiel, bei dem es darum geht, sich gegenseitig die Hucke vollzuhauen. Dementsprechend darf man von der Handlung nicht all zu viel erwarten – mit dem Wissen im Hinterkopf machen die Zwischensequenzen aber durchaus Spaß. Klar, irgendwann wird es dann doch ein wenig eintönig und ob die Botschaft, sämtliche Konflikte mit einer Prügelei zu beenden, so kindgerecht ist, darf bezweifelt werden. Aber das Spiel ist ja auch erst ab 16 Jahren freigegeben.

Was mir gut gefallen hat: bei einigen Kämpfen muss man sich zwischen zwei Partnern entscheiden, mit welchem man in den Kampf zieht. Zum Schluss gibt es zwei alternative Enden, aus denen man wählen muss – will man anschließend das alternative Ende sehen, muss man zumindest die Kämpfe mit dem jeweiligen anderen Kämpfer absolvieren, den man vorher nicht gewählt hat.

Wirkt ein bisschen wie eine künstliche Verlängerung, macht aber durchaus Spaß. Womit wir aber auch beim größten Kritikpunkt sind, den man nicht zu hoch hängen darf: die Länge des Storymodus. Tatsächlich war ich mit der ersten Storyline innerhalb eines Tages fertig (okay, ein paar Zwischensequenzen hab ich dann doch übersprungen) und auch das wiederholen der Wahlmissionen hat keinen vollen Tag gedauert.

Wie gesagt, zu schwer sollte die Kritik aber nicht wiegen, schließlich leben solche Spiele vom Multiplayer-Modus.

Wer keine Freunde zu Hause haben will, kann natürlich auch online gegen andere zocken und selbst für Einzelspieler gibt es tägliche Missionen sowie das Multiverse, dass einem immer neue Aufgaben (also immer wieder neue Kämpfe) präsentiert.

via Giphy

Wie lange der Spaß anhält, muss sich noch zeigen, ich hab das Spiel erst seit dem Wochenende auf der Playstation, bisher sieht es aber ganz gut damit aus. Zumindest hoffe ich, dass es ein bisschen länger läuft als Mortal Kombat. Hängt letzten Endes natürlich auch davon ab, ob und wie oft es neue Spielinhalte gibt. Oder ich muss mir wirklich mal Freunde suchen.

via Giphy

Wer gern mehr zum Spiel wissen will, schaut am besten hier vorbei. Oder einfach direkt kaufen und meinem Urteil vertrauen – schließlich bin ich einer von den Guten.

Kürzlich

Sag was dazu!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Webmentions

  1. WIHEL (@wihelde)

  2. netzlesen

  3. WIHEL (@wihelde)

  4. @WalterB60626166

  1. Alina Timm hat diesen Artikel auf facebook.com geliked.

  2. Silvia Stampfl hat diesen Artikel auf facebook.com geliked.

  3. Line hat diesen Artikel auf wihel.de erwähnt.