Das Making Of einer der kompliziertesten Uhren der Welt

Das Making Of einer der kompliziertesten Uhren der Welt

Handwerk du geile Sau – auch wenn du in letzter Zeit häufiger vorkamst, es reicht noch lange nicht.

Tatsächlich wollte ich früher auch mal Uhrenmacher werden. Aber den ganzen Tag in unbequemer Haltung sitzen, eine äußerst ruhige Hand haben, mit Kleinstteilen rumfitzeln und ständig durch Sehhilfen schauen – da kann ich ja auch gleich einen Büro-Job erledigen. Was ein Glück, dass ich einen anderen Weg eingeschlagen habe und … jetzt … den ganzen Tag im Büro … mit Sehhilfe … reden wir nicht weiter drüber.

Ich glaube sogar, irgendwann in den letzten Jahren mal gehört zu haben, dass der Beruf des Uhrmachers ein recht sicherer ist, weil es kaum Nachwuchs gibt, der diesen Berufsweg einschlagen will. Sehr schade, denn irgendwie ist es ja schon cool, wenn man eine extrem teure Luxusuhr per Hand zusammen baut und am Ende sich den Schweiß von der Stirn wischt und sagen kann: „Yep, das hab ich gemacht, da steckt all meine Kraft und Liebe drin“. Wobei das in der Regel ja auf jedes mit der Hand produzierte Werk zutreffen könnte.

Hier sehen wir also nun, wie eine Sonnerie Souveraine von François-Paul Journe zusammengebaut wird – eine der kompliziertesten Uhren, die es gibt und die alle 15 Minuten sowie zu jeder vollen Stunde ein akkustisches Signal von sich gibt. Da es sich um eine mechanische Uhr handelt, find ich das schon wieder verdammt sensationell:

The Making Of F.P.Journe's Most Complicated Watch from HODINKEE.

In the world of high complications, the grande and petite sonnerie holds a very special place, well above even split-seconds chronographs, perpetual calendars, and certainly above the once-holy tourbillon. There are but a small handful of watchmakers, as individuals, or as brands, capable of producing such a watch. It is that special, and François-Paul Journe launched his Sonnerie Souveraine back in 2006, by himself.

Kostenpunkt laut Quick-Recherche: 560.000$. Geht eigentlich schon wieder oder?

[via]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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