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„Das schöne Dresden“ – Ein Film von 1936 mit KI aufpoliert | Was is hier eigentlich los „Das schöne Dresden“ – Ein Film von 1936 mit KI aufpoliert | Was is hier eigentlich los

„Das schöne Dresden“ – Ein Film von 1936 mit KI aufpoliert

„Das schöne Dresden“ – Ein Film von 1936 mit KI aufpoliert | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Wann immer ich sage, dass wir uns eigentlich bereits seit Anfang letzten Jahres Zuhause eingeschlossen, muss ich ein bisschen zusammenzucken, denn so ganz stimmt das ja nicht. Unter anderem haben wir geheiratet, waren eine Woche auf Föhr und im Spätsommer bzw. Herbst noch mal bei meinen Eltern und in der sächsischen Schweiz.

Dennoch, wir waren so wenig unterwegs wie nie zu vor und haben im Grunde auch alle Reisen so abgepasst und durchgeführt, wie es die Umstände zugelassen und sinnvoll gemacht haben. Eben keinen Kontakt zu anderen, nichts angefasst, was nicht angefasst werden muss und wann immer möglich und nötig unsere Masken auf.

Was nicht heißen soll, dass diese Reisen wirklich nötig gewesen sind, aber im Sommer sahen die Zahlen noch anders aus und auch die Reise nach fand zu einer Zeit statt, als die Zahlen gerade da beinahe schon Vorbildcharakter hatten. Konnte ja aber auch keiner ahnen, dass nach uns die Sintflut losbricht – wobei ein Blick in die sächsische Landespolitik da auch nicht wirklich Überraschungen bereit hält. Man denke da nur mal an den glorreichen Spruch von Ministerpräsident Kretschmer, der sagte, dass er sich der Dramatik der Lage erst bewusst wurde, als er am 11. Dezember ein paar Kliniken besucht hat und sich gern frühere Warnung gewünscht hätte. Deutlicher kann man nicht zur Schau stellen, dass man eigentlich keine Ahnung hat, was los ist und wie man damit umgehen könnte.

Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um . Da war ich schon mal als Kind, hab aber natürlich alles vergessen – insofern war die Reise letztes Jahr auch noch mal ein erstes Mal für mich. Und ich war tatsächlich doch sehr erstaunt, wie klein zu sein scheint, zumindest was die Sehenswürdigkeiten angeht. Natürlich war der Großteil für uns geschlossen, aber allein das wir quasi alles innerhalb von zwei Stunden zu Fuß mit Hund ablaufen konnten … das war überraschend.

Ich geb aber auch zu, sieht gar nicht so scheiße aus, wie ich das immer behauptet hab. Ist es auch nicht wirklich eine Schönheit, braucht sich aber nicht direkt hinter der nächsten Ecke zu verstecken. Zeigt auch das nachfolgende Video von 1936, das aber nicht nur wegen und den Blick in die Historie besonders ist, sondern weil Youtuber DGSpitzer das Video durch einige KI-Tools wie DAIN, DeOldify, DeepRemaster und Video Enhance AI gejagt und so ordentlich aufpoliert hat.

Als Ergebnis gibt es dann Farbe und 4K mit 60 fps – nur den Wahrheitsgehalt der Farben sollte man nicht zu sehr auf die Goldwaage legen:

Hey, this is DGSpitzer! Recently I colorized and upscaling a 1936 short documentary about the city in Germany!
The whole 12-minute clip shows many places of Dresden and quite a few look different these days.
I also added SFXs and compose the background music. It took me 2-month to finish this documentary, hope you like it

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So oder so, unglaublich, was Technik heute zu leisten vermag.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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