Ein selbstgebasteltes Smartphone mit Wählscheibe - Was is hier eigentlich los

Ein selbstgebasteltes Smartphone mit Wählscheibe

Ein selbstgebasteltes Smartphone mit Wählscheibe | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Ich hatte mal einen Chef, der sich tatsächlich so eine Erweiterung für sein gekauft hat, damit er das Ding auch mit einem richtigen Telefonhörer benutzen konnte. Das Ding wurde dann per Kabel einfach dran gestöpselt und dann hatte man halt und Hörer separat.

Ich glaubte erst, dass das ein Scherz wäre – klassisches Spaß-Gadget, dass man ja in diversen Shops kaufen und dann verschenken kann, um kurz witzig zu sein, das dann aber auch recht schnell in irgendeiner Ecke verstaubt und weggeschmissen wird.

Der meinte das aber tatsächlich ernst und auch sein Anwendungsfall war einigermaßen nachvollziehbar, denn der Telefonhörer bot ihm nun die Möglichkeit, beim Telefonieren den Hörer zwischen Kopf und Schulter zu klemmen und so trotz Telefonat beide Hände frei zu haben.

Problem an der Sache: Das war halt schon zu iPhone-Zeiten, was eben auch bedeutet, dass es einen Markt für diverse Headsets und Kopfhörer mit Mikrofon gab – selbst Apple hat da noch Kopfhörer mit Mikro mit in die Verpackung getan. Will sagen: War am Ende doch Quatsch und ich kann mich auch nicht an weitere Argumente von ihm erinnern, welche die Anschaffung noch irgendwie gerechtfertigt hätten. Aber hey, er war Chef, insofern war nicht jede seiner Entscheidungen von diesem Kaliber (mittlerweile macht er irgendwas mit Krypto-Zeug, soll jeder selbst von halten, was er will)

Letztendlich zeigt diese Anekdote: Nicht alles von früher war schlecht und muss der Moderne der Technik zum Opfer fallen. Dachte sich vermutlich auch Justine Haupt und hat mehr oder weniger ein dummes gebaut, dass mit funktioniert. Das macht dann den smarten Teil vom Phone ein bisschen fragwürdig, sorgt aber automatisch dafür, dass es diese Flut an Mitteilungen und sonstigen Notifications / Alarmen gar nicht geben kann. Denn mit dem Telefon kann man eigentlich nur das machen, wofür die Dinger mal ursprünglich gedacht waren: Telefonieren (Kontakte, LTE und SMS sind dennoch vorhanden):

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Wer mag, kann sich so ein Ding auch tatsächlich kaufen, die veranschlagten 400 Dollar dafür … sind dann doch ein bisschen happig.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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