Eine Maclock in einen richtigen Computer verwandelt
Hat irgendwer was von den Maclocks mitbekommen? Ich äh ... natürlich auch! Okay, hab ich dann doch nicht, aber ich hab auch die perfekte Ausrede dafür: ich hab auf meinem Schreibtisch gar keinen Platz für derlei leicht funktionale Deko-Gegenstände. Wer es nicht kennt: Im Kern ist das eine Uhr in einem Miniatur-Apple-Gehäuse, dass direkt von 1984 stammen könnte. Nicht modern-stylisch, sondern nostalgisch klobig, nur eben in klein. Ein Gadget, wenn man so will, dass wohl vor allem für Fans gedacht ist – mit einen preispunkt von 39 Dollar auch ziemlich erschwinglich. Aber auch nicht wirklich der Rede wert.
Interessant wird es aber, wenn man sich anschaut, was This Does Not Compute daraus gemacht hat, was mich wieder daran erinnert, dass ich mal aus dem Lego-Gameboy einen richtig funktionierenden Gameboy machen wollte. Das passende Modul dafür gibt es mittlerweile wieder, mit um die 100€ als Preis aber auch nicht gerade günstig. Bisher hab ich den Verkauf vermieden, weil das zumindest von außen ziemlich gleichwertig zu meinem RG35XX wirkt und naja ... die Vernunft hat da bisher gewonnen.
Zurück zum Thema: This Does Not Compute hat sich so eine Maclock geschnappt und daraus einfach einen funktionierenden Computer gebastelt – Raspberry Pi sei Dank. Und damit vielleicht sogar aus Versehen den kleinsten Mac der Welt erschaffen (auf dem aber kein Mac OS läuft).
Nachfolgend der ganze Prozess, der ausführlich genug erscheint, um das einfach mal nachzumachen:
The Maclock desk toy is pretty fun...but it goes way harder if you actually make it into a Mac.
00:00 - IDK how Maclock hasn't been sued to oblivion yet
00:51 - Let's build a Wondermac
01:57 - The brains of the operation
03:12 - Setting up the software
05:32 - Emulation tribulation
07:17 - Hacking the Mac
10:20 - 3D printing to the rescue
11:42 - This thing is just plain fun
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Irgendwie auch Spielkram, aber hier würd ich dann doch mal über eine Anschaffung nachdenken. Is halt mehr als nur eine Uhr im fancy Design.
[via]
