Staplerfahrer Klaus reloaded: Will you be here tomorrow?

Staplerfahrer Klaus reloaded: Will you be here tomorrow?

Bereits beim Bund war ein gern gesagter Satz immer: lernen durch Schmerzen. Was damit gemeint ist, sollte klar sein (und findet sich auch in der Biologie wieder): wer etwas macht, das er nicht machen sollte, lernt am besten, in dem er direkt einen Schaden davon trägt. Fachmännisch ausgedrückt spricht man hier von Aversion, die teilweise einen so lang anhaltenden Effekt hat, dass man hin und wieder gar nicht mehr weiß, warum man eigentlich irgendwas nicht mag oder macht. Bei mir wäre das zum Beispiel Rhababer. Ich hasse Rhababer.

Und schuld daran hat natürlich meine Mutter. Die hat nämlich früher Rhababer gekocht und dann so kleine gnubbelige Dinger rein gemacht – von ihr liebevoll als Froschaugen bezeichnet. Musste ich natürlich essen, schließlich ist so ein Elternhaus auch immer eine kleine Diktatur und natürlich hat das alles andere als geschmeckt. So sehr, dass ich bis heute einen riesengroßen Bogen um Rhababer mache. Genauso verhält es sich übrigens mit Grünkohl und Zucchini – zwar ohne Froschaugen, aber auch das gab es früher in übermäßig großen Mengen, sodass ich bereits genug für zwei Leben davon gegessen hab. Und dann wären da ja auch noch Pilze …

Was ich damit sagen will: dieses Lernen durch Schmerzen ist manchmal gar nicht so verkehrt. Da aber so mancher Schmerz grundsätzlich umgangen werden sollte, muss man zu Alternativen greifen. Das Video von Staplerfahrer Klaus ist da schon eine schöne Option – übertriebene Gewaltdarstellung bei unsachgemäßer Handhabung von technischem Gerät prägt sich halt auch ganz gut ins Gehirn ein. Wobei übertrieben und realitätsnah hier bestimmt einhergehen.

In die selbe Kerbe schlägt das nachfolgende Video, dass man wunderbar billigen Splattereffekten uns noch mal schult, dass so ein Handwerksbetrieb definitiv nicht als Spielplatz herhalten kann. Auch nicht für Männer oder Bob den Baumeister:

Macht euch aber keine Sorgen um mich, ich sitz den ganzen Tag nur am Schreibtisch. Hey ein Nagel …

[via]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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