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Wenn ein Specht Nüsse in einer Antenne hortet | Was is hier eigentlich los?
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Wenn ein Specht Nüsse in einer Antenne hortet

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Ich mag Eichhörner ja. Flinke, kleine Racker, die einem bestimmt aus tiefstem Herzen nie etwas böses wollen – außer die riesigen Viecher in London, die bekanntlich auch vor einem Bloggerfinger keinen Halt machen. Aber wer will es ihnen verwehren, auch sie trifft der Brexit hart, da muss der Eichhorngürtel enger geschnallt werden.

Außerdem ist mir nicht bekannt, dass Eichhörner in irgendeiner Form schädlich sind – viel mehr noch trägt ihre Vergesslichkeit zur Baumerhaltung bei, was nun auch nicht gerade verkehrt ist. Außer man wohnt an der verdammten Elbchaussee und muss um alles in der Welt aufs Wasser gucken können. Während man im Büro sitzt, um seine teure Butze abbezahlen zu können …

Schlauer stellt sich da schon der Specht an, der seine gefundenen – oder sollte man viel eher sagen, die vom Eichhorn geklauten – Nüsse nicht verbuddelt, sondern schlau in einer Antenne versteckt. Mit entsprechend genug Platz kann sich da über einen längeren Zeitraum ein ordentlicher Nuss-Reichtum anhäufen. Doof nur, wenn der Techniker vorbei kommt und den vermeintliche Diebeshöhle zu knacken:

Wenn da mal nicht der Specht vorbei kommt und sich denkt: „That drives me nuts.“ Höhöhö … hö … hö.

[via]

Kürzlich

Sag was dazu!

  1. Spechte sammeln keine Nüsse. Spechte sind Insektenfresser, die sie vor Allem aus Totholz picken. Die Nüsse in der Antenne wurden dort von einem Eichhörnchen gelagert. Neben Eichhörnchen tun das vor Allem Hamster, die aber a) nicht so gut klettern können und b) eher auf kleinere Samen aus sind.

  2. „Mag der Bohrgang der Holzkäferlarve noch so sicher erscheinen, der Specht weiß, wo die besten Käferlarven zu finden sind. Er pocht mal hier, mal da gegen den Stamm und schon holt er mit ein paar gezielten Schnabelhieben die Beute aus dem Holz. Allerdings sind Buntspechte viel weniger Hackspechte als Schwarzspechte und Dreizehenspechte. Und vor allem im Sommer suchen sie ihre Nahrung – Raupen, Käfer und Ameisen – viel lieber von der Oberfläche. „

  3. Hmmm, dass zumindest der Buntspecht notfalls auch pflanzliche Nahrung zu sich nimmt, war mir allerdings neu. In dem Video ist allerdings von einem „Squirrel“ die Rede. „Woodpecker“ kommt auch einmal vor. So ganz klar ist nicht, wen der Author des Videos meint.

    • Martin

      „Im Herbst und Winter jedoch, wenn die Eichentriebwickler fort sind, wenn sich die Ameisen in der Erde verbergen, dann muss der Buntspecht andere Nahrung suchen. Er sammelt Nüsse und Fichtenzapfen“ Der Titel ist aber tatsächlich verwirrend und ich bin auch erst drauf eingestiegen (daher auch die Einleitung mit den Eichhörnern), aber in der Videobeschreibung steht es dann anders. Wie auch immer, jede Menge Nüsse!

  4. Ich wette der Specht ist jetzt tierisch angepisst ????

    via facebook.com

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