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Wie man ein Fahrrad von Hand baut | Was is hier eigentlich los Wie man ein Fahrrad von Hand baut | Was is hier eigentlich los

Wie man ein Fahrrad von Hand baut

Wie man ein Fahrrad von Hand baut | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Ich hatte es in der Wochenzusammenfassung schon kurz angedeutet, ich hab am Sonntag spontan wieder den Handwerker aus mir herausgelassen. Stuhlverbesserung stand auf dem Plan und damit mein ich keine Ernährungsumstellung, sondern eine Verbesserung meiner Homeoffice-Bedingungen – mehr oder weniger hab ich aber alles schon an dieser Stelle erzählt.

Daher eine andere Story, nämlich die, dass ich den Greenscreen ebenfalls verbessert hab – sogar iterativ, weil ich von Handwerk nun mal nur theoretisch Ahnung hab. Ursprünglich hatte ich in die Wand neben mir nur zwei Nägel gehauen, eine Stange drauf gelegt und daran einen Greenscreen befestigt. Leider nötig, da die Webcam so einen weiten Winkel mit sich bringt, dass man halt auch etwas von den Seiten sieht und wie bescheuert ist es, wenn man hinter sich einen Greenscreen hat, aber an den Rändern den eigentlichen Raum sieht? Eben.

Hinter mir war dann ebenfalls ein Greenscreen, befestigt an einem Stativ. Hat okay gut funktioniert, baut man aber halt auch nicht jeden Tag ab und wieder auf – nimmt aber im aufgebauten Zustand auch jede Menge Platz weg, da musste einfach eine andere Lösung her.

Also hab ich ein bisschen gegoogelt und kam auf die Idee, den Greenscreen doch wie einen Vorhang zu verwenden, den man einfach auf- und wieder zu zieht. Und siehe da, im Grunde braucht man dafür nur ein paar Schienen, Clips und ist im Grunde schon fertig – muss dann nur an der Decke befestigt werden. Bohren hatten wir schon mal versucht, das kam leider nicht in Frage, aber es gibt ja zum Glück auch ganz gute Klebelösungen, die besser halten als sämtliche Politiker-Verbrechen zusammengenommen.

Mittlerweile hab ich auch die Plastik-Clips durch eine Version aus Metall ersetzt, weil die einfach mehr Kraft mit sich bringen und auch einen dann doch überraschend schweren Vorhang besser halten können – insgesamt aber wieder ein ganz wunderbares Gefühl, nicht nur ein Problem gelöst zu haben, sondern wieder was mit seinen eigenen Händen gebaut zu haben.

So ähnlich muss es auch Alexander Clauss gehen, nur in besser und häufiger – der baut nämlich Fahrräder, ebenfalls beinahe ausschließlich mit seinen bloßen Händen. Logisch, dass da Zuschauen Spaß macht, zumindest mir:

Das als Lifestyle-Produkt, Statussymbol und Accessoire: Die Suche nach dem Besonderen, Einzigartigen lässt kleine Radmanufakturen im Lande aufblühen. Rahmenbau gilt als die Königsdisziplin. Der Rahmen gibt dem Rad Charakter. Sie ist die zentrale Konstruktion, die alle Teile trägt und verbindet und dafür sorgt, wie sich das Rad fährt. Doch nur ganz wenige nehmen diese Herausforderung an. Nicht einfach bloß Komponenten zusammenschrauben, sondern den -Rahmen selbst konstruieren und eigenhändig bauen! Gerade mal 20 Rahmenbauer gibt es in Deutschland. Er ist so einer: Im badischen Pforzheim baut Alexander Clauss Räder aus Stahl. Jedes ist ein handgemachtes Unikat und firmiert unter „Portus“.

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Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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