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Der Wasabi-Farmer | Was is hier eigentlich los

Der Wasabi-Farmer

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Eigentlich hab ich zu Wasabi so gar keine Verbindung, auch wenn ich ein großer Fan von Sushi bin. Aber es ist halt für mich einfach nur sinnlos scharf und Essen darf bei mir nicht sinnlos scharf sein. Überhaupt sollte Essen nicht anstrengend sein, außer es ist so lecker, dass man einfach immer mehr in sich reinstopfen will, obwohl nichts mehr reinpasst. Alles andere zerstört nur das Fressvergnügen und übertriebene Schärfe gehört definitiv dazu.

Und deswegen lass ich Wasabi beim Sushi auch immer links liegen, genauso den Ingwer-Scheiß, den kein Mensch braucht. Und selbst auf die Soja-Sauce verzichte ich meistens – vor allem, weil in der Regel nichts von den dreien irgendwas mit richtigem Sushi zu tun hat. Zumindest beim Wasabi bin ich mir da mehr als sicher, wie dieser Beitrag aus der Vergangenheit beweist – die Soja-Sauce dürfte aber auch ziemlicher Murks sein.

Zurück zum Thema: Shigeo Iida besitzt in der 8. Generation eine Wasabi-Farm und kümmert sich darum, dass richtiger Wasabi auf den Teller kommt. Und zeigt in der nachfolgenden Mini-Doku, dass das nicht nur viel Zeit in Anspruch nimmt, sondern auch gar nicht so einfach ist:

Have you ever eaten wasabi?

If you answered “yes” to that question, you are likely mistaken. Most sushi eaters—even in Japan—are actually being served a mixture of ground horseradish and green food coloring splashed with a hint of Chinese mustard. Worldwide, experts believe that this imposter combination masquerades as wasabi about 99% of the time.

The reason boils down to supply and demand. Authentic wasabi, known as Wasabia japonica, is the most expensive crop to grow in the world. The temperamental semiaquatic herb, native to the mountain streams of central Japan, is notoriously difficult to cultivate. Once planted, it takes several years to harvest; even then, it doesn’t germinate unless conditions are perfect. Grated wasabi root loses its flavor within 15 minutes.

The Japanese have grown wasabi for more than four centuries. 75-year old Shigeo Iida, the eighth-generation owner of his family’s wasabi farm in Japan, takes pride in his tradition, which is profiled in Edwin Lee’s short documentary "Wasabia Japonica," co-produced by Japan Curator. “Real wasabi, like the ones we grow, has a unique, fragrant taste that first hits the nose,” Iida says in the film. “The sweetness comes next, followed finally by spiciness.”

Kein Vergleich zu der Pampe, die man uns vorsetzt.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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