Googles Year in Search – 2021 - Was is hier eigentlich los

Googles Year in Search – 2021

Googles Year in Search – 2021 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich dachten wir ja schon letztes Jahr, dass die Jahresrückblicke alles andere als abwechslungsreich werden können, schließlich sind wir am Ende einfach nur Zuhause geblieben und haben eigentlich nichts erlebt. Und wenn doch, dann vor allem äußerst schlechte Nachrichten, weil halt immer wenig Gutes passiert (was im Übrigen nicht stimmt, aber negative Dinge werden halt öfter weitererzählt und bleiben gefühlt auch länger im Gehirn – was wissenschaftlich ja auch nur wieder bedingt stimmt).

Das vorherrschende Thema daher eindeutig: Die Pandemie, die die ganze Welt im Griff hat, wobei zum Ende des Jahres auch wieder sowas wie Hoffnung aufkam, weil es mit den Impfstoffen voran ging. Manch einer war sogar so verrückt und glaubte, dass dann ja einfach nur besser werden kann, weil die Talsohle gefühlt erreicht war – irgendwann kann es nur noch bergauf gehen oder einfach gleich beschissen bleiben.

Und dann kam dieses Jahr. Die Idioten wurden noch lauter, die Politiker aufgrund von Wahlkampf und nicht vorhandenen Ideen noch unsichtbarer oder gar dümmer und keines der eigentlich vorhandenen Probleme außerhalb der Pandemie nur ansatzweise gelöst. Um nicht einfach zu sagen: Man kann die Hände nur über den Kopf zusammenschlagen und sich damit abfinden, dass wir als Menschheit am Arsch sind.

Der Sommer allerdings sah ein bisschen besser aus und den einen oder anderen Fakt ignorierend fühlte es sich schon beinahe wie Normalität an. Klar, nicht so, wie es vor der Pandemie war – aber eben deutlich besser als das, was wir im Winter davon erleben mussten.

Doch dann kam irgendwann September und Oktober und es war – zumindest in diesem Haushalt – klar, dass es nicht einfach weiter besser wird oder noch mal kurz ein wenig schlimmer, nein – es sollte noch viel schlimmer werden als das, was wir vorher erlebt haben. Trotz Impfung und trotz aller Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Ich behaupte sogar, dass wir noch nicht ansatzweise durch die Scheiße durch sind, auch wenn die Zahlen aktuell wieder rückläufig, zumal die nächste Scheiße ja auch schon wieder wartet.

Im Endeffekt war aber auch ein verschenktes Jahr, was allerdings nicht davon abgehalten hat, auch dieses Mal wieder einen seiner e zu machen – gewohnt emotional, gewohnt hier und da ein bisschen Hoffnung bringend, gewohnt wie die e von eben immer sind:

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Keine Ahnung, wie 2022 wird, aber die letzten beiden Jahre rückblickend hab ich wenig Hoffnung, dass die große Kehrtwende tatsächlich kommt.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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