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360° – Das war meine Woche – KW 25 / 2017 | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

360° – Das war meine Woche – KW 25 / 2017

Eine spannende Woche geht für uns zu Ende. Wir waren nicht nur im Hamburg Dungeon, sondern auch auf dem diesjährigen Hurricane, von dem wir wesentlich mehr mitbekamen als im letzten Jahr. Regen gab es natürlich trotzdem und die Sonne zeigte sich nur sporadisch, dennoch hatten wir ein ziemlich gutes Wochenende auf dem Festival. Da das für ein Wochenhighlight doch etwas weit gefasst ist, werd ich das Ganze mal ausführlicher berichten.

Highlights der vergangenen Woche

Am Mittwoch waren Martin und ich in das Hamburg Dungeon eingeladen. Neben einer kleinen Führung wurde ein Blick hinter die Kulissen versprochen, den wir uns natürlich auf keinen Fall entgehen lassen konnten. Also spazierte ich nach der Arbeit durch die Speicherstadt zum Treffpunkt. Dabei fiel mir auf, dass ich definitiv viel zu selten diesen Teil des Heimwegs zu Fuß gehe. Bei den immer angenehmeren Temperaturen in den letzten Tagen sollte ich das wirklich viel öfter machen und diesen wunderschönen Teil unserer Stadt mehr genießen.

Im Dungeon angekommen wurden wir sehr herzlich vom Team willkommen geheißen. Nach einer kurzen Einführung ging es auch schon los. Die neuste von insgesamt 13 Shows ist das Gängeviertel. Dort wurden wir von Hannes begrüßt, der einen gleich in die richtige Stimmung für die restliche Tour versetzte. Danach besuchten wir einige Szenerien, ohne die dazugehörige Show-Einlage zu sehen. Das war ziemlich spannend, da uns vom schauspielerischen Leiter einiges zu den Räumen erklärt wurde, was normale Besucher nicht zwingend erfahren. So ging es für uns, teilweise sogar durch Geheimgänge, von Raum zu Raum.

Besonders beeindruckend fand ich das Pestkrankenhaus, in dem eigentlich erklärt wird, wie sich die Krankheit damals verbreitet hat und wie viele Hamburger betroffen waren. Wir dagegen haben dort erfahren, dass die Leiche, die dort aufgebahrt liegt, tatsächlich der Silikon-Abdruck eines Mannes ist, den man irgendwo auf der Straße treffen könnte. Ist das nicht unheimlich? Stell dir mal vor, du kommst aus dem Hamburg Dungeon, gehst in der Stadt noch schön einen Kaffee trinken und auf einmal sitzt da die Pest-Leiche neben dir.

Ein weiterer neuer Show-Teil ist die Geschichte von Maria Katharina Wächtler, der vorgeworfen wird, ihren Mann umgebracht und seine Leiche zerstückelt zu haben. Ihr konnte die Tat nie mit Sicherheit nachgewiesen werden, trotzdem wurde sie gefoltert und zuletzt auch umgebracht. Ihre Geschichte wird in ihrer ehemaligen Wohnung von der Vermieterin erzählt. Ich will nicht zu viel verraten, aber es köööönnte sein, dass man dort auch Bekanntschaft mit Maria Katharina Wächtler macht. Auf eine sehr Angst einflössende Art und Weise. Vielleicht musste ich mich sogar ein bisschen an Martin festhalten. Aber nur ganz vielleicht.

Zum Schluss durften wir noch mit dem Freifallturm fahren, bei dem es 8m in die Tiefe geht. In der eigentlichen Show wird so die Erhängung simuliert, nachdem man in der Gerichtsverhandlung vorher für schuldig befunden wurde. Das Gute an der ganzen Sache war, dass wir so oft fahren (oder fallen) durften, wie wir wollten. Insgesamt war das dann vier Mal.

Insgesamt muss man sagen, dass man sich im Hamburg Dungeon nicht nur furchtbar gut gruseln, sondern auch jede Menge lernen kann. Klar lebt es von Show-Einlagen mit wirklich guten Schauspielern, Gruselfaktor hoch 10 und einigen Fahrgeschäften, aber man darf nicht vergessen, dass jede Show einen eigenen Teil der Hamburger Stadtgeschichte repräsentiert. Sei es das Gängeviertel, in dem damals viel Kriminalität herrschte und die Polizei nahezu keine Chance hatte, das große Feuer von 1842 oder die Hinrichtung von Klaus Störtebeker: All das wird hier in Szene gesetzt und spielerisch Wissen vermittelt. Natürlich nimmt man nicht so viel mit wie bei einem Museumsbesuch, aber durch die Kulissen hat man sicherlich einen besseren Eindruck, wie es damals gewesen sein könnte und hat dabei einfach auch mehr Spaß. Wir hatten eine wirklich gute Zeit und danken dem Hamburg Dungeon an dieser Stelle noch einmal für die Einladung!

Ein weiteres Highlight ist selbstverständlich das Hurricane. Am Freitag hatten Martin und ich uns extra Urlaub genommen, denn wie im letzten Jahr ging es für uns mit dem VW-Bulli von Firestone nach Scheeßel. Was wir dort erlebt haben, wird Martin in der kommenden Woche ein wenig genauer berichten. Nur so viel: Es war wieder ein absolutes Highlight. Wir haben jede Menge gute Musik gehört, haufenweise Leckereien (Crêpes mit Kinderschokolade!!) genossen und einfach eine richtig gute Zeit gehabt. Die Sonne ließ sich standesgemäß kaum blicken, aber das Gelände war weniger Matsch als im letzten Jahr und wir sind heute Morgen rundum glücklich wieder Richtung Hamburg gedüst.

Highlights der kommenden Woche

Am Dienstag steht ein Filmabend mit meiner Schwester an, auf den ich mich schon sehr freue. Ansonsten haben wir aber außer Arbeit mal nichts vor. Besonders das nächste Wochenende soll im Zeichen des Nichtstuns stehen. Die letzten Wochen waren zwar aufregend, jetzt kann aber ruhig mal ein Wochenende kommen, an dem man nichts macht außer schlafen, essen, Netflix gucken und vielleicht ein bisschen bloggen.

Highlights von wihel.de

Auch diese Woche ein Beitrag schöner als der andere. Das Wochenende neigt sich dem Ende – der perfekte Zeitpunkt also, um das alles noch mal Revue passieren zu lassen.:

01. Die besten Eltern der Welt
02. Die schönsten Kacktore der abgelaufenen Saison
03. Match My City – Welche Stadt passt wirklich zu mir?
04. Trailer: They Are Billions
05. Gedanken-Tüdelüt (60): Hurricane – Die Vorfreude sinkt bereits im Vorfeld
06. Markennamen richtig ausgesprochen
07. Schlafen wie es gerade kommt – Hundebabies zeigen wie
08. 4 Jahre Konsummüll illustriert
09. Life Without Stuff – Zack und weg
10. Line macht Blätterteig-Tomaten-Tarte mit Rosmarin und Mozzarella

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