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wihel on Tour (05): Die zauberhafte Winterwelt der Autostadt – oder wie meine bessere Hälfte Ja sagte | Was is hier eigentlich los
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wihel on Tour (05): Die zauberhafte Winterwelt der Autostadt – oder wie meine bessere Hälfte Ja sagte

wihel on Tour (05): Die zauberhafte Winterwelt der Autostadt – oder wie meine bessere Hälfte Ja sagte | Kolumne | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Normalerweise schreib ich bei den Beiträgen immer einfach drauf los und hab das Glück, dass meistens was ganz Passables am Ende bei herauskommt – aber dieses Mal ist es echt schwer, weil wir gleich mehrere Themen mit einem Mal abgedeckt haben. Aus Effizienzgründen war das natürlich perfekt – was im Übrigen auch für die gesamten Tage gilt – aber erschwert natürlich den perfekten Einstieg. Fangen wir am besten damit an, dass ich einen teuflisch guten Plan geschmiedet hab.

Nach unserem letzten Besuch in Wolfsburg kam mir schon die Idee. Nach dem fantastischen Essen hat man uns bereits damals die Winterwelt in der Autostadt schmackhaft gemacht und wie das bei Mädchen 2017, die natürlich alle Frozen gesehen haben, eben so ist: Winterwunderwelt muss man gesehen haben. Der Terminkalender war aber durch Weihnachten, Geburtstage und den Jahreswechsel recht voll, sodass eigentlich schon feststand, dass nur ein Wochenende in Frage kommen würde – ausgerechnet das nach meinem Geburtstag. „Nee, das wird zu stressig, lass mal lieber lassen“ war dann meine finale Entscheidung – wohlwissend, dass es vielleicht doch klappen könnte.

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Zu Hause also klammheimlich wieder an die super netten Ansprechpartner von Autostadt und Hotel eine Mail geschrieben und ihnen meinen Plan anvertraut. Ich bin ja nicht so der Typ, der Akquise und Anfragen kann, entsprechend hab ich auch gar nicht erst irgendwelche Erwartungen aufkommen lassen – umso schöner war die Antwort der beiden mit weiteren Vorschlägen, der einen oder anderen zusätzlichen Idee und vor allem: dem grundsätzlichen Go für die Aktion. Wie schwer es doch sein kann, seine Freude verbergen zu müssen, damit nichts verraten wird ...

Das nächste Puzzleteilchen hab ich direkt danach organisiert: ein Leihwagen. Wir sind zwar zufrieden mit unserem Auto, aber dieses Jahr muss dann doch was Größeres her und wenn es nach mir geht, darf das auch gleich richtig groß sein. Auch das klappte recht problemlos, sodass es nur noch ums Abwarten ging. Fest stand: die Winterwelt wird dieses Jahr noch mit uns rechnen müssen – wusste bis dahin aber nur ich.

Und dann war es so weit. Wir sind am 28. von meinen Eltern wieder nach Hause gefahren, haben quasi einmal den Kofferinhalt getauscht, ich hab den Leihwagen geholt (Ford Kuga – geiles Ding) und am nächsten Tag wieder los.

Angekommen in Wolfsburg wussten wir schon grob, was uns erwarten würde: ein wie immer super freundlicher Empfang, ein Zimmer der absoluten Extra-Klasse im Ritz Carlton und eben die Autostadt in all ihrem Glanz. Neu war dann aber doch, wie dieser Glanz aussah – wir hatten zwar schon Bilder gesehen, aber das Ganze mit den eigenen Augen ist dann doch eben noch mal was Anderes: eine 6.000m2 große Eisfläche und eine 1.100m2 Schneewelt zum Rumtoben – dazu jede Menge Lichter, die die ganze Landschaft in angenehmes Licht hüllen. Leider hat das ja mit dem Schnee dieses Jahr wieder semi-gut funktioniert, sodass sich der Zauber tatsächlich erst bei aufkommender Dunkelheit entfalten konnte – das hat sich dann aber mehr als gelohnt. Dazu kommt noch der Wintermarkt mit über 20 Buden, großer Hüttenzauber-Hütte und dem Kaminhaus.

Für uns stand aber zuerst noch mal eine Turmfahrt in einem der beiden Autotürme an. Die Infos kannten wir zwar alle schon, aber so ein Blick über die Winterwelt kann ja nicht schaden – außerdem konnte man dank dem guten Wetter bis zum Brocken schauen, was ja auch nicht jeden Tag möglich ist.

Stutzig wurde mein Lieblingsmädchen dann, als es plötzlich hieß: die Turmfahrt ist exklusiv für uns beide. Das war gleich doppelt awkward, weil dann doch plötzlich sehr viele Menschen mitfahren wollten, aber hey: wenn einer der bekanntesten Blogger Deutschlands ... lassen wir das.

Oben angekommen haben wir dann doch noch ein paar Infos bekommen und einen kleinen Schnack gehalten, bis die (wirklich) nette Dame eine kleine „Verschnaufpause“ brauchte – mein Auftritt. Um es kurz zu machen: den einen oder anderen Ring hatte ich ihr schon gekauft, aber dieser eine, der war dann doch was ganz Besonderes. Das Resultat war ein glückliches „Ja“ und viel Freude in und um uns beide herum.

Nach 1, 2 oder 982.827 Fotos sind wir anschließend wieder runtergefahren und haben uns die Winterwelt ein bisschen genauer angesehen – dank Dunkelheit und entsprechender Beleuchtung kam auch die passende Atmosphäre auf. Für meinen Geschmack war es ein bisschen zu voll, aber ich bin ja eh nicht der große Menschenmassenfreund. Dennoch war das alles recht gesittet und mit ein bisschen Geduld haben wir unsere erste Runde gedreht.

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Eine der 4-mal täglich stattfindenden Eislauf-Show „Skate around the World“ haben wir auch noch mitgenommen. Erinnerte mich direkt wieder an die stundenlang laufenden Eiskunstlauf-Shows, die meine Mutter früher immer geschaut und mich damit zur Weißglut getrieben hat – aber auch hier gilt: wenn das mit den eigenen Augen sieht, ist das doch noch mal was Anderes und beeindruckt dann doch, wie die Damen und Herren dahingleiten und komplizierte Sprungmanöver vollführen. Mit 15 Minuten läuft man auch nicht Gefahr, sich die Beine in den Bauch zu stehen, ein bisschen durchgefroren waren wir dann aber doch.

Also zurück ins Hotel, das Abendessen stand an. Als Vorspeise gab es eine Curry-Kokos-Suppe, die einfach mal sensationell in Sachen Geschmack und angemessenem Schärfegrad war, der Hauptgang bestand aus Zander und Sellerie-Kartoffel-Püree. Unfassbar lecker, da ist es jedes Mal schade, dass die Portionen so klein sind (man aber dennoch wie von Zauberhand mehr als satt davon wird). Ich hätte mich reinlegen können, so lecker war das.

Der nächste Morgen begann mit dem üblich üppigen Frühstück, Plunderteilchen, Früchten und für mich mein allseits beliebtes Egg Benedict. Line hat es gleich mal mit dem Essen übertrieben, aufs Eis sind wir danach dennoch gegangen. Oder vielmehr sie, ich mit meinen alten Tagen hab es dann bei den ersten maximal 20 Metern belassen – das letzte Mal war dann doch zu lang her. Ich hätte natürlich auch einer der Eislaufhilfen für Kinder nehmen können – aber mit meinen 1,80m wär das auch ein bisschen übertrieben gewesen – alternativ hätte ich mich natürlich auch an einen der Eislauf-Profis wenden können, die einen mit Einzel-Coachings unterstützen. Die passende Ausrede dafür kam aber auch gleich: denn es fing an zu regnen. Hat die meisten zwar nicht vom Eis vertrieben, aber ohne Kapuze wurde mir das dann doch irgendwann zu nass.

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Also haben wir die Zeit genutzt und sind noch mal ins Zeitmuseum. Alte, verrückte, teure und legendäre Autos gucken. Dabei tut man sich nicht weh, bleibt trocken und kann noch ein paar Fotos schießen – das war schon mehr nach meinem Geschmack. Wir hätten natürlich auch noch in die Schneewelt gewollt – ein kleiner Bereich, in dem man toben, Rodeln und Iglus bauen konnten – die war dann aber tatsächlich den kleineren Menschenwesen vorbehalten. Dieses Erwachsensein, es bringt wirklich nicht nur Vorteile mit sich ...

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Nach dem Museum sind wir noch mal die Buden abklappern gegangen und ich hab mir einen Pulled Beef Burger gegönnt. Die sind zwar so unfotogen wie ich selbst, schmecken dafür aber sensationell gut. Line war noch vom Frühstück ausreichend gesättigt, sodass wir dem Porsche-Pavillon noch einen Besuch abgestattet haben. Leider ein bisschen sehr voll, aber es war ja auch Wochenende – doof, wer da was Anderes erwartet hat.

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Anschließend ging es wieder aufs Zimmer, wir wollten noch ein bisschen Quality-Time für uns. Sah dann so aus, dass wir Kaffee und deutlich zu viel Kuchen zu uns genommen haben, ich anschließend für `ne Stunde in die Wanne gestiegen bin (Badewanne ... es ist einfach ein Traum) und wir uns die ersten Folgen Black Mirror angesehen haben. Die waren nun nicht so der Kracher, aber wenn man in einem riesigen, bequemen Bett entspannen und Mittags-Bubu machen kann, gibt es nicht viel zu meckern.

Beim Abendessen fiel uns dann auf, dass sich der Leihwagen gleich doppelt gelohnt hat: unsere Fahrt hat nicht nur richtig viel Spaß gemacht, der Wagen hat auch so viel hergemacht, dass er nicht in der Tiefgarage versteckt wurde, sondern vor dem Hotel geparkt und von Besuchern bewundert werden konnte. Das macht einen dann schon ein bisschen stolz (was ja auch wieder absurd ist, gehört das Auto einem ja nicht).

Am letzten Tag hieß es dann ein letztes Mal: Frühstück ohne Ende, Egg Benedict und ein schwerer Abschied, könnte man sich doch an diesen Lebensstil in der Autostadt und im Ritz Carlton mehr als gewöhnen.

Die Winterwelt gibt es in der Autostadt noch bis zum 07. Januar, wer also spontan einen kurzen Ausflug machen will, sollte dort definitiv vorbeischauen. Um das noch mal in aller Kürze zusammenzufassen:

- 6.000m2 Eisfläche zum gemütlichen Eislaufen, Eisstockschießen oder einfach Schlittschuh-Laufen-Lernen
- 1.100m2 Schneewelt für Kinder bis 12 Jahre
- gemütliches Kaminhaus zum Aufwärmen und Beisammensitzen
- ein Wintermarkt mit mehr als 20 Buden, bei dem jeder etwas findet

Außerdem sind die Schornsteine des Volkswagen Kraftwerks wie Adventskerzen beleuchtet, was zwar nach Mädchenkram klingt, aber richtig gut aussieht.

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Ich kann mich an dieser Stelle nur wieder an alle Beteiligten der Autostadt und dem Ritz Carlton, allen voran Sarah und Linh, für ein wunderbares Wochenende, für die Unterstützung bei meines kleinen Plans (er war mehr als erfolgreich – High-Five an alle!) und überhaupt alles bedanken, was wir im letzten Jahr dort erleben durften. Man denkt ja immer Wolfsburg kann nur Autos und so ein bisschen Fußball – die Autostadt und das Ritz Carlton haben uns aber gezeigt, dass da viel mehr geht.

Oder wie es ein kleiner Dialog im Hause wihel gezeigt hat: „Was verbindet uns eigentlich mit Wolfsburg?“ – „Ich würd sagen, mittlerweile eine ganze Menge!“

[wir wurden von der Autostadt und The Ritz Carlton für diesen Beitrag eingeladen]

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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