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360° – Das war meine Woche – KW 31 / 2017 | Was is hier eigentlich los?
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360° – Das war meine Woche – KW 31 / 2017

360° – Das war meine Woche – KW 31 / 2017 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Eine Woche mit nur vier statt fünf Tagen Arbeit hatten wir schon lange nicht mehr, es wird also mal wieder Zeit. Zwei Wochen nach unserem Urlaub auf der schönsten Nordseeinsel ist die Urlaubsentspannung schon wieder verflogen. Deswegen kam uns eine spannende Einladung nach Cloppenburg gerade recht. Aber beginnen wir am besten von vorn.

Highlights der vergangenen Woche

Seit zwei Wochen sind meine Schwester und ich (stolze) Mitglieder in einem Fitnessstudio. Ja, richtig gelesen. Line, 25, Fitnessstudio-Verabscheuerin, bezahlt nun einen monatlichen Beitrag, um sich von Trainern anschreien zu lassen und stundenlang schwitzend höchste Anstrengungen über sich ergehen zu lassen, um dann – soweit die Beine sie noch tragen, nach Hause zu wanken. Im Leben konnte ich mir nicht vorstellen, dass es jemals soweit kommen würde. NIE-MALS. Und dann kam meine Schwester um die Ecke, überredete mich zu einem Probetraining und schwupps, unterschrieb ich Euphorie-getrieben einen Vertrag und verpflichtete mich zu 18 Monaten Schweiß und Muskelkater. Das hab ich jetzt davon.

Jetzt könnte man meinen, ich sei doch ganz schön bescheuert, dass ich sowas mache, wo ich Fitnessstudios so hasse. Joa, stimmt auch. Aber ganz im Geheimen muss ich zugeben, dass bisher jeder Kurs – und wenn er noch so schmerzhaft war, währenddessen oder erst im Nachhinein – Spaß gemacht hat. Geräte sind wahrscheinlich nach wie vor nicht so mein Ding, aber die Kurse kann man ruhig zwei- bis dreimal die Woche besuchen. Dann tut man etwas für sich, seine Gesundheit und seine Dellen an den Oberschenkeln, die da mit 25 Jahren einfach nicht hingehören – an dieser Stelle ein großer Dank an das wunderbare Erbgut. Jammern hilft da bekanntlich nicht viel, also mussten so langsam mal Maßnahmen ergriffen werden, die hilfreicher sind als „viel Wasser trinken“ (Wie viel ist eigentlich viel? Reichen 2 Liter pro Tag denn nicht?) und „gesunde Ernährung“ (Ist Kuchen nicht auch irgendwie gesund? Für die Seele oder so? Und wer soll denn die Rezepte für Wihel machen, wenn nicht ich? Ich bin praktisch dazu gezwungen, zu backen, weißt du.).

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Neben der Anmeldung zum Fitnessstudio ist meine zweite Maßnahme, mich mehr zu bewegen, ab und zu (, denn seien wir realistisch und fangen wir erstmal klein an) mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Meine Kollegin, die nicht allzu weit entfernt von mir wohnt, will sich mir anschließen und dann würden (Konjunktiv, wie man sieht, haben wir den Plan bisher nicht umgesetzt) wir an der Elbe entlang zur Arbeit radeln. Soweit, so gut. Da der Sommer hier in Hamburg aber immer noch auf sich warten lässt und wir mehr Regen als Sonnenschein haben, hat sich bisher nicht die Möglichkeit ergeben, den Plan in die Tat umzusetzen. Außerdem ist man dann ja schon völlig erschöpft, wenn man bei der Arbeit ankommt. Und obendrauf kommt noch, dass mein super-altes Fahrrad, welches ich von meiner Mama „geerbt“ habe und welches rein optisch schon zwei Weltkriege überlebt haben könnte, sehr merkwürdige Knack-Geräusche von sich gibt, wenn man mal fest in die Pedale tritt. So ganz geheuer ist mir das jedenfalls nicht.

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Einwandfreie Überleitung zum zweiten Highlight der Woche. Nämlich die Einladung nach Cloppenburg. Man könnte sich nun fragen, was man denn in Cloppenburg solle, aber der aufmerksame und treue Leser weiß: Da waren wir schon im letzten Jahr. Und zwar zur Bike Expo 2017. Kalkhoff hatte auch in diesem Jahr wieder geladen, um neuste Technologien rund um das E-Bike zu präsentieren. Technisch will ich da gar nicht so tief einsteigen, wir wissen alle, dass ich davon keine Ahnung habe. Stattdessen berichte ich dir ein wenig von unserem Tag auf der Messe.

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Martin und ich haben uns den Freitag freigenommen, damit wir – im Gegensatz zum letzten Jahr – das gesamte Programm mitmachen können. Am Donnerstagabend ging es dann direkt nach der Arbeit für uns nach Cloppenburg in das Skyhotel. Von außen eher unscheinbar, von innen ein schickes Design-Hotel mit hervorragender Ausstattung. Martins Highlight hier: Ein Netflix-Button auf der Fernbedienung. Wie fancy ist das eigentlich?

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Am Freitagmorgen konnten wir ein wenig ausschlafen, bevor es auf das Messegelände ging, um mit einem ausgiebigen Frühstück in den Tag zu starten. Nachdem wir uns gestärkt hatten, begann auch schon eine kleine Führung durch den Kalkhoff-Erlebnistunnel und durch den Ausstellungsraum. Dort wurden wir in die Produktwelt von Kalkhoff eingeführt und haben eine Menge über die Produktentwicklung und auch den Design-Prozess erfahren.

Es ist schon ziemlich spannend, wie viel man bei der Entwicklung und dem Design eines E-Bikes beachten muss. Der Anspruch an die eigenen Produkte steigt von Jahr zu Jahr und soll irgendwann tatsächlich mal damit enden, dass man komplett keine Kabel mehr sehen kann. Dann wäre für einen Laien nicht erkennbar, ob es sich um ein „normales“ oder ein E-Bike handelt. Tatsächlich muss selbst ich als Nicht-Kennerin sagen, dass die Modelle sich in diesem Jahr tatsächlich deutlich von denen im letzten Jahr unterscheiden.

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Die Rahmen mit den integrierten Akkus werden immer schmaler und beim neusten Modell, dem Berleen, ist von Weitem kaum noch erkennbar, dass es sich um ein E-Bike handelt. Auch in diesem Jahr standen natürlich diverse Testfahrten auf der hauseigenen Teststrecke an. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie leicht es sich mit einem E-Bike fahren lässt. Und genau das bringt mich zurück zur Problematik, dass man morgens verschwitzt im Büro ankommt, weil man seinem Körper etwas Gutes tun will und mit dem Rad zur Arbeit fährt. Mit dem E-Bike muss man sich darum keine Gedanken machen, denn einem wird ein Großteil der Anstrengung einfach abgenommen.

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Das neuste Modell der Kalkhoff-E-Bike-Familie: Das Berleen, bei dem man fast gar nicht mehr erkennt, dass es sich um ein E-Bike handelt.

Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr auch ein Damenrad, bei dem der Akku direkt in den Rahmen integriert ist. Das gestaltet sich nämlich deswegen schwierig, weil ein typisches Damenrad keine „Querstange“ von Sattel zu Lenker hat, die dem Fahrrad zusätzlich – wie bei einem Männerrad – Stabilität bietet. Man muss allerdings sagen, dass E-Bikes natürlich nicht gerade Portemonnaie-freundlich sind. Wenn man allerdings passionierter Fahrradfahrer ist und schon länger mit dem Gedanken spielt, sich ein E-Bike zuzulegen, der kann mit Lease a Bike tatsächlich auch einfach ein E-Bike leasen. So muss man nicht mehrere tausende Euros auf einmal hinblättern, sondern kann ganz gemütlich in monatlichen Raten sein Transportmittel einfach abbezahlen. Von dieser Möglichkeit hatte ich bislang noch nie gehört und finds eigentlich ganz spannend. Das macht einen solchen Kauf doch schon sehr viel attraktiver.

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Natürlich wurden auf der Messe nicht ausschließlich E-Bikes präsentiert – auch wenn der Fokus schon eher darauf lag. Mir hat es allerdings ein anderes Modell sehr angetan: Das Kalkhoff Scent Glare. Ein ganz klassisches Fahrrad mit Trapez-Rahmen, aber nicht so ein typisches Damenrad, sondern noch ein wenig jünger, wie ich finde. Und dennoch könnte das Rad auch gut schon mehrere Jahrzehnte alt sein. Die Farben sind auch dieses Jahr wieder wunderschön ausgewählt. Neben creme und mint-grün gibt es auch dunkelrot und dunkelblau. Alle sind ein absoluter Hingucker und es fällt mir schwer, hier einen Favoriten zu wählen. Diese Räder sind keine E-Bikes und damit schon deutlich erschwinglicher. Wer weiß, vielleicht beiße ich bald mal die Zähne zusammen (ausnahmsweise mal nicht in Kuchen) und kaufe mir einfach ein neues, nicht-knackendes Rad.

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An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an das Kalkhoff-Team für die Einladung und den tollen Tag. Es hat wieder jede Menge Spaß gemacht, die neuen Modelle zu testen und mal hinter die Kulissen schauen zu können.

Highlights der kommenden Woche

Sport, Sport, Sport. Jetzt, wo ich monatlich Geld fürs Schwitzen abdrücke, muss ich das auch ordentlich nutzen, solange die Motivation noch vorhanden ist. Also werd ich mich wohl mindestens zwei Mal ins Studio quälen, um dann zufrieden einschlafen zu können. Ansonsten steht ein Treffen mit einer Freundin an, die ich länger nicht gesehen habe und auf das ich mich sehr freue. Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen einer Masterarbeits-Korrektur einer meiner liebsten Freundinnen. Seit Monaten schreiben sie und eine Freundin an der hunderte Seiten langen Thesis und ich habe die große Ehre, diese innerhalb von zwei Tagen Korrektur zu lesen.

Highlights von wihel.de

Nach der ereignisreichen Woche braucht es doch ein wenig Entspannung zum Schluss. Und damit wir die Woche alle ruhig ausklingen lassen können, gibt es hier auf einen Blick die Highlights von wihel.de:

01. Die Trauma-Teddys der holländischen Polizei
02. Wie man mit einem Telefon 1949 telefonierte
03. Tue Gutes – Füll eine Umfrage aus
04. Blinke-Schuhe!
05. LEGO zum Frühstück
06. Ein Metallarbeiter beim Spinnen
07. Win-Compilation im August 2017
08. Ein Besuch auf der CES 1987
09. Social Media Vs. Reality
10. Line backt Mandelkuchen mit Mascarpone-Creme und Nektarinen

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Sängerin, Gelegenheitsgenießerin, Fotografie-Liebhaberin, manchmal eine Herausforderung, literaturbegeistert, verrückt nach Sommer, Sonne, Strand und Meer, moralisch flexibel und gekommen, um zu bleiben.
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