Host – Ein Horrorfilm nur mit Zoom gedreht | Was is hier eigentlich los
Host – Ein Horrorfilm nur mit Zoom gedreht | Was is hier eigentlich los

Host – Ein Horrorfilm nur mit Zoom gedreht

Host – Ein Horrorfilm nur mit Zoom gedreht | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Eine der Gewinnerin dieser ganzen Corona-Nummer dürfte definitiv Zoom sein – Video-Call-Remote-Work-Irgendwas-Software, deren Nutzung durch das ganze Homeoffice in ungeahnte Höhen schoss, der Firma aber nicht nur jede Menge Einnahmen, sondern zwischenzeitlich auch Ärger eingebracht hat. Denn mit Schutz und Privatsphäre hat man es am Anfang nicht so genau genommen – musste man ja auch nicht, gab ja nicht so viele Benutzer wie jetzt.

Wir nutzen Zoom in der Firma schon eine ganze Weile, wobei ich gar nicht sagen kann, warum es ausgerechnet diese Software geworden ist. Schaut man sich aber die Konkurrenten an, dürfte die Wahl auch nicht sonderlich schwer gewesen sein. Skype (gerade for Business) kann man eigentlich komplett vergessen, Facebook und Co. würde vermutlich nur der letzte Idiot seine Geschäftsgeheimnisse anvertrauen und Google … ist vielleicht der einzig ernstzunehmende Konkurrent.

Ich mag Zoom mittlerweile jedenfalls sehr gern, auch wenn es immer mal wieder die eine oder andere technische Macke hat. Und wer weiß, vielleicht war all der Ärger für die Firma auch gar nicht so verkehrt, immerhin hat man sich an manchen Stellen bewegt und nachgebessert.

Wenn man so will sogar so sehr, dass Zoom mittlerweile sogar ein recht wichtiger Bestandteil für einen Kinofilm geworden ist: Host. Denn genau dieser Film spielt mehr denn weniger komplett in Zoom und beschreitet so auch mal einen etwas neueren Pfad in der Filmbranche (leider nicht komplett neu, denkt man an diverse Serien, die ähnliches schon mal gemacht haben – Modern Family fiel mir da als erstes ein).

Der hat natürlich jede Menge Logik-Fehler und vermutlich würde wohl niemand diese ganzen gruseligen Momente und Schocksituation mit Zoom filmen – auf der anderen Seite ist es halt wie mit Paranormal Activity: aus dann doch eher beschränkten Möglichkeiten holt man jede Menge raus und nutzt das Wichtigste Instrument, dass ein Horrorfilm verwenden kann – die eigene Fantasie des Zuschauers:

HOST is the story of six friends who hire a medium to hold a séance over Zoom during lockdown, but they get far more than they bargain for as things quickly go wrong. When an evil spirit starts invading their homes, they begin to realize they might not survive the night. The film stars Haley Bishop (Deep State), Radina Drandova (Dawn of the Deaf), Edward Linard (The Rebels), Jemma Moore (Doom: Annihilation), Caroline Ward (Stalling It) and Emma Louise Webb (The Crown).

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Mit dabei sind unter anderem Haley Bishop, Radina Drandova, Edward Linard, Jemma Moore, Caroline Ward und Emma Louise Webb.

Wer den Film gern sehen möchte, wird auf shudder.com fündig – in Deutschland muss man wohl über Amazon Video schauen (einfach mal nach „shudder“ suchen). Spannend dabei ebenso: Alle Darsteller mussten Kameras selbst bedienen (logisch bei Zoom) und auch bei den Effekten kräftig mit anpacken. Denn nach wie vor gilt Social Distancing, sodass Rob Savage, Regisseur des Films, keinen Fuß in je eine der Wohnungen der Darsteller gesetzt hat. Oder anders gesagt: Coole neue Art, Filme zu machen. Auch wenn das hier definitiv nicht das Highlight des Jahres ist.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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