Line, back doch mal… Magic Cake

Line, back doch mal... Magic Cake

Diesen Kuchen wollte ich schon seit einer ganzen Weile mal ausprobieren, hab mich aber nie so richtig herangetraut, weil ich dachte, er gelinge mir sowieso nicht. Zum ersten Mal gesehen habe ich ihn auf Youtube und fand es dort schon faszinierend, wie aus einem Teig letztendlich drei unterschiedliche Schichten Kuchen entstehen.

Wie kann das den funktionieren, wenn man nur einen Teig aus ganz herkömmlichen Zutaten für einen Kuchen zusammen rührt, alles in eine Kuchenform gibt und später ein Kuchen mit drei verschiedenen Schichten dabei herauskommt? Das kann nur Magie sein, daher kommt wohl auch der Name des berühmten Kuchens.

Während des Backens bilden sich aus dem Teig drei Schichten: Ein Kuchenboden, der einer Pfannkuchen-Konsistenz gleicht, dann eine cremige, puddingähnliche Mitte und oben drauf ein normaler, sehr fluffiger Kuchenteig. Außerdem soll er vanillig schmecken, obwohl man nichts dergleichen dem Teig hinzufügt. Auf dem Blog Zucker, und Liebe habe ich dann auch noch gesehen, dass man etwas in den Teig geben kann und wer mich kennt, der weiß, NATÜRLICH landete auch bei mir im Teig.

Magic Cake – ein magischer Kuchen

Zutaten:

115 g
480 ml
4 (wichtig: raumtemperiert)
150 g
1 EL Wasser
130 g
1/2 TL Zimt

etwas Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160°C Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Kuchenform der Größe 20x20cm einfetten. Wichtig ist, dass die Kuchenform komplett dicht ist, da der Teig sehr flüssig ist und sonst im Ofen herauslaufen könnte.
  2. Die Butter schmelzen und beiseite stellen, damit sie etwas abkühlen kann. Die Milch ebenfalls erwärmen (nicht zum Kochen bringen!) und ebenfalls zum leichten Abkühlen beiseite stellen.
  3. Die Eier trennen und die Eiweiße mit dem Schneebesen eines Rührgerätes sehr steif schlagen (Schnitttest machen.).
  4. Die Eigelbe zusammen mit dem Puderzucker (ich habe ihn vorher noch einmal durchgesiebt, damit er wirklich komplett klumpenfrei ist) mit dem Rührgerät cremig schlagen. Die Butter und den EL Wasser hinzugeben und ca. 3-4 Minuten weiter gut verrühren.
  5. Das Mehl mit dem 1/2 TL Zimt vermischen und zur Eigelb-Butter-Zucker-Masse geben. Die Milch nach und nach hinzuschütten und vorsichtig verrühren. Der Teig ist sehr flüssig, weswegen man beim Rühren langsam und vorsichtig sein sollte, damit man nicht hinterher die gesamte Küche putzen muss.
  6. Das geschlagene Eiweiß nun dritteln und das erste Drittel zum Teig geben. Vorsichtig unterheben, bis keine großen Eiweißklumpen mehr zu sehen sind. Dann das zweite Drittel zum Teig geben und genau so vorsichtig unterheben. Mit dem letzten Drittel des Eiweißes genau so verfahren. Wichtig dabei ist, den Teig nicht zu stark umzurühren, da sonst die Luft und Fluffigkeit (ja, das ist ein Wort!) innerhalb des Teiges verloren geht und der Kuchen seine Magie verliert.
  7. Den Teig nun in die Kuchenform geben und im heißen Ofen für ca. 50-60 Minuten backen, bis er obenauf goldbraun gebacken ist. Der Kuchen darf auch in der Mitte nicht mehr zu wacklig sein, komplett fest ist er allerdings auch nicht. Er wird erst beim Abkühlen ein bisschen fester werden.
  8. Den Kuchen zunächst an der Raumtemperatur abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen, bis er angeschnitten und verzehrt werden soll. Vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestreuen.

Guten Appetit!

Line, back doch mal... Magic Cake

Line, back doch mal... Magic Cake

Auf den Bildern erkennt man leider kaum einen Unterschied zwischen der unteren und der mittleren Schicht (am besten erkennt man es noch am ersten Bild dieses Beitrages), aber er ist da – versprochen. Die Bilder sind bei dem grauen Wetter vom Wochenende entstanden und wer da keine passende Beleuchtung für Fotos hat, muss mit diesen Verlusten wohl leben.

Auf einem amerikanischen Blog habe ich dann auch noch verschiedenste andere Variationen des Magic Cake gesehen – schokoladig, mit Butterscotch oder mit Zitronensaft verfeinert. Vielleicht gibt es demnächst hier auch noch mal ein Rezept zu einer Abwandlung des typischen Magic Cakes.

Schmecken tut er tatsächlich nach Vanille, aber auch nach Zimt und seine Konsistenz ist sehr saftig. Auf jeden Fall eine spannende Sache, wenn aus einem Teig ein Kuchen mit drei Schichten wird. Vom Geschmack her erinnert er mich sehr an Waffeln oder Pfannkuchen, ich finde ihn sehr lecker!

Über Line

Sängerin, Gelegenheitsgenießerin, Fotografie-Liebhaberin, manchmal eine Herausforderung, literaturbegeistert, verrückt nach Sommer, Sonne, Strand und Meer, moralisch flexibel und gekommen, um zu bleiben. Alle Beiträge von Alina ansehen.

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