Martin
Das war meine Woche – KW 12 / 2020 | Was is hier eigentlich los

Das war meine Woche – KW 12 / 2020

Das war meine Woche – KW 12 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Puh, die erste Woche vollständig im – da wird nicht viel hängen geblieben sein, was wirklich spannend oder erzählenswert ist. Aber ich seh die ganze Sache positiv, denn letztendlich zwingt sie einen nur, auf die kleinen Dinge mehr Acht zu geben und aus scheinbar normalen Sachen noch das Besondere zu ziehen. Und das brauchen wir ja alle aktuell umso mehr, damit nicht alles den Bach runter geht.

Die Highlights der vergangenen Woche

Ich bin mir gar nicht sicher, ob man bei allem wirklich von Highlights sprechen kann, insofern sind es hier vielleicht nur erzählenswerte Dinge, die nicht unbedingt super toll sein müssen. Aber gerade diese Kategorie dient ja dazu, dass Tagebuch-Bloggen ein wenig am Leben zu halten, also warum nicht auch so nutzen.

Wenn ich mir meine aufgeschriebenen Arbeitszeiten so anschaue, dann war die Woche recht intensiv. Vielleicht ist das sogar eine Gefahr vom – dass Privates und Berufliches so sehr vermischt werden, dass die Trennung immer schwerer fällt und man dann eben doch mal bis um 19 Uhr in irgendeinem Video-Call sitzt, obwohl man bereits um 7 Uhr angefangen hat. Aber solange es Spaß macht, kann es so schlimm ja nicht sein.

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Wenn meine Hoomans essen, schlaf ich einfach

Und tatsächlich hab ich recht wenig Spaß verloren. Ja, ein bisschen nervt es schon, dass man in den immer gleichen 4 Wänden hockt, hab ich hab mittlerweile so oft mit einigen Kollegen gesprochen, wie seit Beginn meiner aktuellen Stelle schon nicht mehr. Insofern hat gerade diese ganze Distanznummer witzigerweise dazu geführt, dass ich mit vielen enger zusammenarbeite, mit denen ich das vorher eher nicht getan hab.

Definitiv ein Highlight war das Company Jour Fix, dass dieses Mal nahezu ausschließlich Remote stattfand. 114 Leute, alle mit aktivierter Kamera und sogar recht stabilem Stream – das war mindestens witzig, auch wenn das Geburtstagsständchen am Ende für die Geburtstagshabenden / -hattenden dann doch recht awkward war. Aber gefühlt, geht die gesamte Firma mit der Situation exzellent um und das macht Mut.

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Im muss man immer warten, bis endlich Feierabend is …

Donnerstag waren wir dann wie immer einkaufen. Das hat sich am Anfang wie ein Verbrechen angefühlt, aber als wir erstmal im Laden waren, wieder recht normal – bis wir die ersten Regale gesehen haben. Trotz aller Appelle und der eigentlich schon fortgeschrittenen Zeit sind die Leute noch immer völlig bescheuert und kaufen wie die Blöden. Nichts, womit wir nicht umgehen könnten, aber insgesamt war der Einkauf dann doch deutlich teurer als sonst, weil wir auf teurere Alternativen ausweichen mussten – Nudeln und Klopapier gab es noch immer nicht.

Entsprechend bin ich dann auch Freitag noch mal losgezogen, um die gewünschte Packung Klopapier zu kaufen. Kein Hamstern, lediglich eine Packung – im 5. Laden bin ich dann fündig geworden. Und habe gelernt, dass man definitiv zur Ladenöffnung da sein muss, damit man wenigstens einigermaßen normal einkaufen kann. 98% der Menschen sind leider weiterhin dumm.

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… und dann kann man auch nur schlafen …

Aber ich hatte den Freitag auch frei, denn es stand noch ein nicht so angenehmer Punkt auf der Tagesordnung: Eine Trauerfeier. Die fand im maximal kleinem Kreis statt, war aber erstaunlich gut, sofern man das in diesem Bezug so nennen will. Außerdem tat es gut, dann doch mal wieder reale, soziale Kontakte gehabt zu haben, wenn auch mit ordentlich Abstand in jeglicher Situation. Und es gab verdammt gutes Essen – wie gesagt, wir müssen alle wieder lernen, die kleinen Dinge zu mögen.

Abends war ich dann doch noch mal im Berufsslack online – wie gesagt, Berufliches und Privates vermischen sich immer mehr, aber auch hier gab es nur gute Nachrichten, sodass das mehr ein „Reinschauen und bisschen Schnacken“ war. Und es ergab sich die Gelegenheit, dass ich einer Kollegin auch noch pre-umzugs-technisch helfen konnte – verdammt viele gute Taten für einen Tag und somit irgendwie auch erfolgreich.

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… das aber wenigstens so richtig schön tief …

Gestern und heute war dann wieder normales Wochenende angesagt, wobei ja aktuell eher wenig normal ist. Und wenn man den ganzen Tag ohnehin in der Bude hockt, fühlt sich Wochenende auch nicht wie Wochenende an. Aber ich hab die Zeit genutzt und endlich mal meinen Schreibtisch aufgeräumt, meine neue Webcam angedängelt, damit ich die Kollegen auch anschaue, wenn ich den großen Bildschirm benutzen will und mal wieder ein bisschen in die Playstation geschaut.

Highlights der kommenden Woche

Ich hab Freitag wieder frei und das wird gut. Endlich mal wieder nur Zuhause sein, die Füße hochlegen und das machen, wozu man sonst nicht kommt, weil man nur im Büro hängt … Oder so.

Tatsächlich hatte ich mir den Freitag aus anderen Gründen freigenommen, die nun aber abgesagt wurden und werd daher einfach das machen, was ich vermutlich die ganze Woche schon gemacht hab – nur eben nicht arbeiten. Und das auch am Montag, denn da hab ich auch frei. So ist das mit den Tagen, die man aus dem letzten Jahr mitgenommen hat und noch bis Ende März nehmen muss – aktuell ziemlich sinnfrei, aber was willste machen?

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Irgendwo auf diesem Bild ist ein Corgi versteckt

Darüber hinaus bin ich gespannt, was sich in Sachen Ausgangssperre ergeben wird und hoffe weiterhin, dass alles so einigermaßen gut weitergeht, wie es in der letzten Woche der Fall war. Denn: Könnte ja alles auch viel schlimmer sein.

Highlights von wihel.de

Bleiben natürlich noch die Highlights in Sachen Blog aus der letzten Woche. Denn ob oder nicht, wir liefern hier weiterhin konstant ab (was aber auch heißt, dass wir nicht mehr, aber auch nicht weniger machen), was ich zumindest ziemlich wichtig finde. Denn so unnormal es aktuell ist, sollten wir alle dafür sorgen, dass es so normal wie möglich bleibt. Damit wir auch nächste Woche normale Rationen Klopapier kaufen können:

01. Taxi-Fahren in Corona-Zeiten
02. Gegen Langeweile: Die Live-Webcams des Monterey Bay Aquariums
03. Filmszenen mit Murmeltieren nachgestellt
04. Dittsche: Helfen Nudeln gegen Corona
05. Kurt Krömer grillt Erika Steinbach
06. Line kocht Rote-Bete-Risotto mit Feta und Walnüssen
07. Wie man sich gekonnt entspannt
08. Madrid in 8K
09. Trailer: Penny Dreadful – City of Angels
10. Unterhaltsame Etiketten in Klamotten

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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