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Line backt Snickerdoodle-Halbmonde mit Orangen-Cashew-Creme
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Line backt Snickerdoodle-Halbmonde mit Orangen-Cashew-Creme und klassische Zimtkekse

Line backt Snickerdoodle-Halbmonde mit Orangen-Cashew-Creme und klassische Zimtkekse | Line backt | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Weiter geht’s mit der Plätzchen-Orgie. Heute gibt es sogar gleich zwei Rezepte. Zum einen klassische -Plätzchen, die super lecker und vor allem ganz einfach zu backen sind. Und zum anderen etwas aufwändigere Snickerdoodle-Halbmonde mit Orangen-Cashew-Creme, die zwar genau so lecker, aber nicht so schnell zubereitet sind. Lohnen tut sich der Aufwand aber auf jeden Fall.

Kommen wir zunächst mal zu den klassischen Zimt-Plätzchen. Meine Mutter hat diese Plätzchen vor einigen Jahren mal zu Weihnachten gebacken und sie haben die ganz normalen -Plätzchen aus Mürbeteig, die es jedes Jahr wieder gibt, um Längen geschlagen. Meine Schwester und ich haben jeder eine kleine Dose voll mit diesen Zimt-Keksen bekommen. Mit sowas kann man mich ja wirklich sehr glücklich machen. Selbstgemachte Leckereien sind eigentlich eines der besten Geschenke überhaupt.

Kurz mal ein anderes Thema: Wer von euch isst eigentlich diese ganz normalen Mürbeteig-Plätzchen gerne? Ich persönlich finde, das Backen bringt ziemlich viel Spaß, weil man sie danach so wunderbar verzieren kann. Außerdem nascht man beim Backen jede Menge leckeren Teig. Nach dem Backen schmecken dann die ersten zwei Plätzchen noch ziemlich gut und danach wird es langweilig. Diese Kekse bleiben meist über Weihnachten liegen und ab und zu isst man aus der Not gedrungen mal einen oder zwei. Dabei schmecken sie ja gut. Das Problem ist einfach, dass es so viele andere, ausgefallenere Leckereien an Weihnachten gibt. So verschmäht man eben die Klassiker und hält sich eher an die etwas ausgefalleneren Süßigkeiten.

Zurück zu den Zimt-Plätzchen. Die sind zwar auch klassisch und einfach, aber trotzdem etwas Besonderes. Der Teig wird dünn ausgerollt und ist dadurch ganz knusprig und obendrauf kommt eine Zimt--Mischung, die für extra Crunch sorgt. Wer Zimt mag, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein großer Fan dieser Plätzchen.

Klassische Zimtkekse

Zutaten:

225 g + etwas
100 g + 60 g Zucker
1 Ei (Größe M)
3 TL Zimt
150 g kalte Butter
Salz

Zubereitung:

  1. Das Ei trennen und das Eiweiß im Kühlschrank kaltstellen. Die 225 g Mehl, 100 g Zucker, 1 Prise Salz und 2 TL Zimt (oder mehr, wer mag) in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in Stückchen zusammen mit dem Eigelb und ggf. einen EL kaltes Wasser dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen dann in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde kaltstellen.
  2. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen (insgesamt habe ich drei gebraucht, also wer drei hat, kann gleich alle preparieren). 60 g zucker mit 1 TL Zimt vermischen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2 mm dünn ausrollen.
  3. Mit einer Ausstechform die Plätzchen ausstechen, auf ein Backblech legen und mit Eiweiß einstreichen. Dann mit Zimt-Zucker bestreuen und im heißen Ofen nacheinander 8-10 Minuten lang backen.
  4. Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und für 5 Minuten abkühlen lassen. Dann samt Backpapier vom Backblech ziehen und komplett auskühlen lassen.

Guten Appetit!

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Nun zu dem zweiten, etwas aufwändigeren : Den Snickerdoodle-Halbmonden mit Orangen-Cashew-Creme. Vor kurzem hatte ich hier auf wihel.de ein Rezept für Pumpkin-Snickerdoodles gepostet. Da bin ich zum ersten Mal mit den berühmt berüchtigten Snickerdoodles in Berührung gekommen. Viele verbinden den Namen mit dem Schoko-Erdnuss-Riegel, allerdings haben die Kekse damit nichts zu tun. Man ist sich nicht so ganz einig, woher der Name „Snickerdoodle“ stammt, aber bei den Keksen ist damit ganz einfach nur die Zimt-Zucker-Hülle drumherum gemeint.

Snickerdoodle-Halbmonde mit Orangen-Cashew-Creme

Zutaten:

300 g + etwas Mehl
200 g brauner Zucker
200 g
1 Pck.
175 g Butter oder Margarine
1 Bio-
1 TL Zimt
1 Eiweiß

Zubereitung:

  1. Für die Kekse die 300 g Mehl mit 100 g braunem Zucker, Vanillezucker, Margarine und 2 EL kaltem Wasser zu einem glatten Teig kneten. Dann zu einem flachen Quadrat formen und in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen.
  2. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen. Die Halbmonde und gerne auch andere Formen ausstechen (Achtung, es sollte immer eine gerade Zahl an Formen sein). 100 g braunen Zucker mit dem Zimt vermengen. Das Eiweiß auf die Kekse streichen und mit Zimt-Zucker bestreuen. Die Kekse auf den Blechen nacheinander im heißen Ofen ca. 8 Minuten lang backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.
  3. Die Orange heiß waschen und die Schale fein abreiben. Anschließend auspressen und 125 ml von dem Orangensaft zusammen mit der Schale und den Cashewkernen mithilfe eines Pürierstabes zu einem feinen Nussmus pürieren. Jeweils zwei Kekse heraussuchen, die gut aufeinander passen. Eine Hälfte mit dem Nussmus bestreichen und die andere Hälfte darauf setzen. Die Kekse im Kühlschrank aufbewahren.

Guten Appetit!

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Bei diesem Rezept handelt es sich also um zwei einfache Mürbeteig-Plätzchen in einer Zimt-Zucker-Hülle und dazwischen befindet sich eine Orangen-Cashew-Creme. Dazu werden einfach Cashew-Nüsse mit ein wenig Orangensaft und Orangenschale püriert, bis eine glatte Creme entsteht. Bei diesem Rezept ist es ein bisschen mühsam, zwei passende Plätzchen zu finden, da sie sich beim Ausstechen und aufs Blech setzen schon leicht verformen. Außerdem gehen sie beim Backen auch noch ein wenig auf. Einfach hergestellt sind sie aber trotzdem. Nur eben nicht ganz so fix wie die Zimt-Plätzchen.

Geschmeckt haben beide Plätzchen ziemlich gut. Bei den meisten waren die Snickerdoodle-Halbmonde der klare Sieger, für mich persönlich aber doch eher die Zimt-Kekse. Auf jeden Fall sind bei Rezepte es wert, mal nachgebacken zu werden. Und die Zimt-Plätzchen gab es ganz bestimmt nicht zum letzten Mal im Hause wihel.de. Beide Rezepte stammen übrigens mal wieder aus der Lecker.

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