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Line kocht Senfeier mit Kartoffelpüree und Babyspinat
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Line kocht Senfeier mit Kartoffelpüree und Babyspinat

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Letzte Woche hatte ich in meinem Wochenrückblick schon erwähnt, dass ich zu Weihnachten vier neue Koch- und Backbücher geschenkt bekommen habe, die alle nur darauf warten, benutzt zu werden. Durchgeschaut habe ich sie alle schon direkt an den Feiertagen. Ich gehöre zu den Personen, die für ihr Leben gerne Post-Its verwenden und ungefähr alles damit markieren. Aus sämtlichen Kochbüchern bei mir gucken tausende bunte Zettel heraus, die mir vorhalten, was ich alles noch so ausprobieren muss.

Zu meinen vier neuen Errungenschaften gehört auch das Buch „Heimat“ von Tim Mälzer. Die meisten von euch werden wissen, dass ich selten rustikale Dinge oder typisch deutsche Hausmannskost koche. Das hat gar keinen speziellen Grund, ich ess eigentlich gerne Braten, deftige Suppen oder andere ähnliche Gerichte. Aber ich komme selten dazu, sie selbst zu machen. Vielleicht liegt das daran, dass ich immer auf der Suche nach Rezepten bin, die ungewöhnlich und schnell umzusetzen sind.

Bei mir Zuhause wurden früher auch wirklich selten typisch deutsche Gerichte gekocht, bei Martin dagegen eigentlich ausschließlich. Wenn wir dort zu Besuch sind, gibt es Rouladen, Blumen- und Rosenkohl, und all die guten Dinge. Als ich noch Zuhause gewohnt hab, hat Martin sich einmal gewünscht, dass meine Mama Senfeier macht, weil er das unglaublich gern isst und schon lange nirgendwo mehr bekommen hatte.

Damals habe ich zum ersten Mal Senfeier gegessen, ehrlich gesagt kannte ich das Gericht vorher nicht einmal. Aber es war sehr lecker und letztes Wochenende bin ich dann im Buch von Tim Mälzer wieder auf ein Rezept dafür gestoßen. Da die Zubereitungszeit nur ca. 45 Minuten betragen sollte und ich wusste, dass ich Martin damit eine Freude machen würde, hab ich beschlossen, mich mal daran zu probieren.

Die Zubereitung war wirklich denkbar einfach und vor allem auch ziemlich fix. Im Prinzip kocht man nur Kartoffelpüree (Selbstgänger), (same here) und die Senfsoße. Letztere braucht wohl die meiste Aufmerksamkeit, ist aber auch ziemlich einfach umzusetzen.

Senfeier mit Kartoffelpüree und

Zutaten für zwei Personen:

2-3 Eier (Größe M) pro Person
600 g mehligkochende Kartoffeln
200 ml
30 g
100 ml
1 – 2 EL
1 Handvoll Babyspinat
Petersilie

Zubereitung:

  1. Für das Kartoffelpüree die Kartoffeln waschen, schälen und in gleich große Stücke schneiden. In einem großen Topf Salzwasser aufkochen und die Kartoffeln darin ca. 20-30 Minuten (je nach Größe der Stücke) weichkochen.
  2. In der Zwischenzeit die Eier ca. 6-7 Minuten kochen, sodass sie innen noch sehr weich sind. Den Babyspinat waschen, trocken schütteln und bei Bedarf verlesen. Die Petersilie gut waschen, ebenfalls trocken schütteln und fein hacken.
  3. Für die Senfsoße die Gemüsebrühe und 100 ml Sahne in einem kleinen Topf aufkochen. Anschließend 3-4 Minuten köcheln lassen. Dann 20 g der kalten Butter in die Soße geben und zusammen mit dem Senf einrühren. Die Soße mit einem Pürierstab schaumig pürieren. Zum Schluss mit abschmecken.
  4. Nachdem die Kartoffeln weichgekocht sind, das Wasser abgießen und die Kartoffeln ausdampfen lassen. Dann mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dafür noch die restliche Sahne und Butter hinzugeben. Das Püree mit Salz und abschmecken. Alles zusammen anrichten und mit Petersilie bestreuen.

Guten Appetit!

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Die Bilder sind leider nicht ganz so optimal geworden, weil es schon dunkel war, als ich fotografiert habe. Deswegen musste unsere Tageslicht-Lampe herhalten und das hat bei diesem Gericht nur semi-gut funktioniert. Aber man kann eben nicht alles haben und geschmeckt hat es ja trotzdem ziemlich gut.

Wer gerne noch mehr auf seine Linie achten würde, kann statt Sahne einfach Milch nehmen. Und Kartoffelpüree könnte man theoretisch ja auch ohne alles nur mit Gewürzen essen. Ich hab noch einen Haufen frischen Babyspinat darübergestreut. Einer meiner Neujahrsvorsätze ist es nämlich, mehr Gemüse und Obst zu essen und das wollte ich direkt mal umsetzen. Und irgendwie passte das hervorragend zu dem Kartoffelpüree und den Senfeiern mit Soße. Martin war auch sehr begeistert. Das wird definitiv bald wieder gekocht.

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