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Weihnachtliche Lebkuchen-Torte mit Espresso-Zimt-Creme

Line backt Lebkuchen-Torten mit Espresso-Zimt-Creme

Line backt Lebkuchen-Torten mit Espresso-Zimt-Creme | Line backt | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Überraschung! Heute gibt es ein Weihnachtsspecial, obwohl hier ansonsten nicht viel los ist – Feiertage eben. Da die weihnachtlichen Rezepte hier in diesem Jahr allerdings eindeutig zu kurz gekommen sind – sorry dafür, nächstes Jahr fange ich früher an – kommt heute noch ein richtiges Highlight. Zu Martins Geburtstag in der vergangenen Woche habe ich eine Lebkuchen-Torte mit Espresso-Zimt-Creme gebacken und die war so lecker, dass ich sie nicht vorenthalten möchte.

Torten macht man eher selten und wahrscheinlich immer nur zu besonderen Anlässen. Aber genau so ein besonderer Anlass könnte auch der erste oder zweite Weihnachtsfeiertag sein. Sollte man also alles in der Küche haben, was man benötigt, könnte man den Verwandten und Bekannten eine Freude machen und die beste Weihnachtstorte überhaupt backen.

Der Boden ist richtig fluffig und trotzdem sehr saftig. Auf die Idee, ein Espresso-Zimt-Frosting zu machen, finde ich einfach genial. Die leichte Kaffee-Note passt nicht nur perfekt zum Zimt, sondern auch zum Lebkuchen-Teig. Das perfekte Topping über allem ist dann eine leckere Karamellsoße, die man natürlich auch weglassen kann, wenn man es weniger süß mag. Alternativ könnte man das Ganze auch als Cupcakes backen und dann noch mit kleinen Lebkuchenplätzchen verzieren. Hier aber erst einmal das Rezept, das ich verwendet habe.

Lebkuchen-Torte mit Espresso-Zimt-Creme

Zutaten:

Für den Teig:
350 g Mehl
230 g Zucker
2 Eier (Größe M)
230 g Butter (Zimmertemperatur)
300 ml Milch
170 g Zuckerrübensirup
2 TL Backpulver
2 TL Zimt
2 TL gemahlener Ingwer
½ TL geriebene Muskatnuss
¼ TL Kardamom
Eine Prise Salz

Für die Creme:
200 g Butter
300 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
400 g Puderzucker
3 EL Milch
4 TL Instant-Espresso-Pulver
1 TL Kardamom
2 TL Zimt
1 TL Vanilleextrakt
Eine Prise Salz

Ansonsten:
150 g Karamellcreme
Rosmarin zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform (Durchmesser ca. 23 cm) mit Backpapier auslegen und gut einfetten. In einer großen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, Zimt, Kardamom, Muskat, Salz und dem Ingwer vermischen.
  2. In einer zweiten Schüssel die Butter und den Zucker mit dem Schneebesen eines Rührgerätes oder einer Küchenmaschine ca. 5 Minuten lang hellcremig aufschlagen. Die Eier nacheinander dazugeben und gut verrühren. Dann das Vanilleextrakt und den Zuckerrübensirup hinzugeben und alles zu einer einheitlichen Masse verrühren. Anschließend die Mehl-Gewürz-Mischung und die Milch abwechselnd zum Teig geben (dabei mit einer Mehl-Portion abschließen) und immer alles gut miteinander vermengen.
  3. Die Hälfte des Teiges in die Springform geben und im heißen Ofen ca. 35-45 Minuten backen. Am besten gut im Auge behalten, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Vor dem Herausnehmen die Stäbchenprobe machen. Dann ca. 20 Minuten in der Form abkühlen lassen und mit der zweiten Hälfte des Teiges genau so verfahren.
  4. Für die Creme in einer großen Schüssel die Butter hell cremig aufschlagen. Das kann einige Minuten dauern und vielleicht muss zwischendurch die Butter vom Schüsselrand gekratzt und wieder zurück in die Schüssel gegeben werden. Aber gerade bei der Creme lohnt es sich sehr, die Butter wirklich gut aufzuschlagen, damit man ein gutes und fluffiges Ergebnis bekommt.
  5. Die Milch mit dem Espresso-Pulver vermischen, bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat. Den Puderzucker sieben (glaubt mir, das schafft ein besseres Ergebnis). Dann zusammen mit dem Vanilleextrakt, dem Salz, Zimt und Kardamom und 1/3 des Puderzuckers zu der Butter geben und hell cremig und fluffig aufschlagen. Den Rest Puderzucker in zwei Portionen unter die Creme rühren. Zum Schluss in 3 Portionen den Frischkäse unterrühren. Immer eine Portion dazugeben, gut verrühren und dann die nächste Portion hinzugeben.
  6. Um die Torte fertigzustellen, einen der beiden Böden auf einen Teller geben und ungefähr 1/3 der Creme darauf gleichmäßig verteilen. Dann den zweiten Tortenboden daraufsetzen und leicht andrücken. Den Rest der Espresso-Zimt-Creme darauf verteilen. Die Karamellsoße in der Mikrowelle ganz kurz ein wenig flüssiger werden lassen. Grob über dem Kuchen verteilen. Optional kann man noch einige Rosmarinzweige als Dekoration in etwas Puderzucker drehen (Schnee/Eis-Optik) und den Kuchen damit garnieren.

Guten Appetit!

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An Martins Geburtstag kam die Torte sehr gut an. Die kleine Größe reicht auch vollkommen für 8-10 Personen, da sie natürlich durch die Creme auch relativ mächtig ist. Ich könnte mir auch noch eine Variation mit Spekulatius vorstellen. Oder an Ostern einfach mit einem Möhrenkuchen. Aber auch so ist die Torte wirklich ziemlich gut geworden – ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass es die beste Torte ist, die ich je gebacken habe. Also ein perfekter Abschluss für das Jahr. Und nun: Frohe Weihnachten, genießt die Feiertage!

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Sängerin, Gelegenheitsgenießerin, Fotografie-Liebhaberin, manchmal eine Herausforderung, literaturbegeistert, verrückt nach Sommer, Sonne, Strand und Meer, moralisch flexibel und gekommen, um zu bleiben. Alle Beiträge von Alina ansehen.

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