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Würziges Bärlauch-Risotto mit Champignons und grünem Spargel
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Line kocht Bärlauch-Risotto

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Frühling bedeutet für mich kulinarisch in erster Linie grüner en masse. Ich kann überhaupt nicht mehr an einer Hand abzählen, wie viele Kilos ich in diesem Jahr bisher davon verspeist habe. Was man im Moment allerdings mindestens genau so oft essen sollte, ist Bärlauch. Ich habe ihn erst relativ spät für mich entdeckt, was vor allem daran lag, dass ich einfach gar nicht von seiner Existenz wusste.

Bärlauch ist mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch verwandt und schmeckt im Prinzip auch wie eine Mischung dieser drei. Er ist ein wenig scharf und sehr geschmacksintensiv. Daher eignet er sich super als Pesto-Grundlage, für Kräuterbutter, Pasten, Dips, Marinaden und natürlich auch zum Verfeinern von diversen Gerichten.

Ich hab mich erst einmal vorsichtig herangetastet und eine Paste hergestellt, die ich dann für ein weiter verwendet habe. Eigentlich ist eher ein Herbst- und Winter-Gericht. Aber auch im Frühling und Sommer passt es wunderbar, wenn man sich die richtigen Zutaten aussucht. Bärlauch schmeckt frisch, würzig und super lecker nach Knoblauch. Das passt mit Radieschen, oder auch Garnelen hervorragend in den Frühling.

Bärlauch-Risotto

Zutaten für 4 Personen:

100 g frischen Bärlauch
1 Schalotte
300 g Risotto
150 ml
ca. 750 ml
50 g
,

Optional:
2-3 Stangen grüner Spargel
braune Champignons

Zubereitung:

  1. Den Bärlauch waschen, trocken schütteln und 80 g davon grob hacken und zusammen mit etwas Olivenöl mit einem Pürierstab zu einer cremigen Paste pürieren. Die restlichen 20 g frischen Bärlauch fein hacken. Die Schalotte schälen und ebenfalls fein hacken.
  2. In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Schalotte darin glasig dünsten. Den Risotto hinzugeben und ebenfalls so lange anschwitzen, bis er glasig ist. Das dauert nur wenige Minuten. Mit Weißwein ablöschen. Aufkochen lassen und dann auf mittlerer Hitze solange köcheln lassen, bis der Weißwein fast vollständig eingekocht ist.
  3. Die Gemüsebrühe anschließend immer portionsweise angießen, einkochen lassen und wieder von vorn. Dabei die gesamte Zeit über immer wieder gut umrühren, damit nichts am Topfboden anbrennt.
  4. Den Parmesan fein reiben. Wenn der Reis bissfest ist, den Parmesan und die Bärlauchpaste unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den Spargel und die Champignons waschen und in feine Scheiben schneiden, dann in einer Pfanne kurz andünsten. Das Risotto servieren und mit Champignons und Spargel garnieren.

Guten Appetit!

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Schon nach dem ersten Rezept mit Bärlauch, das ich ausprobiert hatte, war ich großer Fan. Knoblauch ist sowieso etwas, von dem ich eigentlich kaum genug bekommen kann. Und eine Pflanze, die primär danach schmeckt und so vielfältig verarbeitet werden kann, ist grandios. Vermutlich werd ich in den nächsten Wochen noch eine Menge Bärlauch kaufen, klein hacken und einfrieren, damit ich einen guten Vorrat für das restliche Jahr hab. Im Sommer könnte man damit Grillgemüse und Steaks marinieren. Ich seh schon, ich muss unbedingt viel mehr mit Bärlauch kochen. Und dir empfehle ich das auch!

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