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Halloween Special - Line backt mürben Mumienkuchen | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Halloween Special – Line backt mürben Mumienkuchen

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Martin hatte zwar schon mit diesem Artikel vorschnell angekündigt „Mehr Halloween ist nicht“, das stimmt aber gar nicht. Vermutlich wusste er aber zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, dass ich ein kleines Halloween Special geplant hatte. Wie schon in der Wochenzusammenfassung erwähnt, hatten wir in der letzten Woche eine kleine Halloween-Feier im Büro. Für unser (sensationelles!) Halloween-Buffet habe ich einen Kuchen gebacken.

Allerdings nicht irgendeinen Kuchen, sondern einen Mürbeteigkuchen im Mumienstil. Die Inspiration dafür habe ich in der aktuellen Lecker gefunden. Die Füllung habe ich allerdings etwas abgewandelt, weil ich am Dienstagabend ehrlich gesagt nicht die Muße hatte, Kürbis in feine Scheiben zu raspeln. Deswegen habe ich auf den im Ursprungs- verwendeten Hokkaido verzichtet und stattdessen einen reinen Apfelkuchen daraus gemacht.

Geschmacklich ist der Kuchen nichts besonders außergewöhnliches, geschmacklich aber einfach ein leckerer Klassiker, den jeder mag. Apfelkuchen passt hervorragend in diese Jahreszeit und die Kombination aus und ist allseits bekannt und auch sehr beliebt. Ich kann generell zu jeder Jahreszeit in beinahe jedem Gericht essen. Neulich hatten wir hier ein Rezept mit Ofenkürbis und Zimthack: Der Beweis, dass sich Zimt auch sehr gut für die Zubereitung herzhafter Speisen macht.

Hier aber erstmal das Halloween-Rezept:

Mürber Mumienkuchen

Zutaten:

350 g + 1 EL
175 g + 7 EL brauner
1 Pck.
175 kalte in Stücken
1 (Gr. M)
5-6 Äpfel (z.B.: Elstar)
3 EL Aprikosenkonfitüre
weißen Fondant
Schokotropfen
eine Prise
Zimt

Zubereitung:

  1. Für den Mürbeteig die 350 g Mehl, 175 g Zucker, den Vanillezucker und eine Prise Salz in einer Schüssel vermischen. Dann die kalte Butter in Stücken, das Ei und 3-4 EL kaltes Wasser hinzugeben. Schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Eine Tarte- oder Springform einfetten und mit Mehl ausstäuben. Ca. 2/3 Drittel des Teiges zu einem Kreis von ungefähr 30 cm Durchmesser ausrollen. in die Form legen und den Rand gut andrücken. Für mindestens 45 Minuten lang im Kühlschrank kalt stellen. Den Rest des Teiges in Klarsichtfolie einwickeln und ebenfalls kalt stellen.
  2. Die Äpfel waschen, abtrocknen, schälen, vierteln und entkernen. Dann in feine Scheiben schneiden. 4 EL braunen Zucker mit ca. 1 TL Zimt vermischen. Zu den Äpfeln geben und einige Minuten ziehen lassen.
  3. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Kuchenform aus dem Kühlschrank holen und den Boden gleichmässig mit 1 EL Mehl und 1 EL Zucker bestreuen. Das verhindert, dass der Boden durch die Feuchtigkeit der Äpfel matschig wird. Die Äpfel auf dem Teig verteilen und anschließend die 3 EL Konfitüre möglichst gleichmässig darauf verteilen.
  4. Den übrigen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmässig ausrollen (ca. 25 cm. Durchmesser) und in etwa 1cm breite Streifen schneiden. Diese dann kreuz und quer über den Apfelkuchen legen. Dabei im oberen Bereich eine kleine Lücke für die Augen lassen. Den Kuchen mit 2 EL braunem Zucker, vermischt mit 1/2 TL Zimt, bestreuen. Im heißen Ofen ca. 45 – 50 Minuten lang backen.
  5. Den Kuchen nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und mindestens 1 Stunde lang abkühlen lassen. Dann die weißen Augen aus dem Fondant formen und mit einem Schokotropfen als Pupillen verzieren. In die Öffnung auf den Kuchen legen.

Guten Appetit!

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Insgeheim bin ich ja ein ziemlicher Halloween-Fan und finde es mega cool, was in Amerika für ein großes Ding daraus gemacht wird. Die witzigen Kostüme für Kinder und die vielen gruseligen Snacks, tolle Dekorationen und vor den Häusereingängen die kreativen Kürbisschnitzereien. Ich find das großartig.

Wir haben in diesem Jahr auch zum ersten Mal einen geschnitzten Kürbis bei uns als Dekoration gehabt, allerdings habe ich den nicht selbst gemacht, sondern Zippo hat uns als Überraschung einen geschickt. Darüber habe ich mich definitiv mehr gefreut als über das Feuerzeug. Martin ist ein begeisterter Zippo-Fan, aber ich kann einfach nur Stab-Feuerzeuge bedienen. An dieser Stelle jedenfalls noch einmal vielen Dank an Zippo für die tolle und gelungene Überraschung!

Im nächsten Jahr werde ich vielleicht ein bisschen mehr rund um das Thema Halloween machen, wenn ich die Zeit finde. Aber gegen Ende des Jahres im Herbst/ Winter gibt es einfach zu viele tolle Ereignisse, bei denen man thematisch tolle Sachen backen und kochen kann. Und da wären wir wieder beim Ursprungs-Problem: Zu wenig Zeit für zu viele tolle Dinge, die man machen will.

Dieser Kuchen war jedenfalls sehr lecker und kam auf der Feier gut an. Apfelkuchen geht nun mal immer und im gruseligen Mumienlook perfekt für eine Halloween-Party. Falls ihr also noch spontan einen Kuchen für heute Abend backen wollt, dann lege ich euch diesen wärmstens ans Herz.

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