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Leckere Vollkorn-Galettes mit Rosenkohl und Feta

Line backt Vollkorn-Galettes mit Rosenkohl und Feta

Rosenkohl ist ein Gemüse, bei dem sich die Geister scheiden. Die Einen lieben ihn, die Anderen hassen ihn und ganz wenige Menschen sind irgendwie dazwischen. Ich gehöre vermutlich zur letzten Gruppe. Eigentlich mag ich Rosenkohl ganz gerne, aber ich habe zu oft schon zerkochten oder einfach geschmacklich nicht besonders guten gegessen. Dazu kommt, dass man ihn eigentlich immer nur ganz typisch gekocht isst. Dabei ist Rosenkohl so vielseitig und lässt sich auf viele verschiedene Arten zubereiten. Außerdem ist er ein ziemlich gesundes Wintergemüse mit vielen Vitaminen.

Bei uns gab es bis jetzt noch keinen Rosenkohl, obwohl es eines der wenigen Gemüse ist, die Martin wirklich gut findet und gerne isst. Das lag auch hauptsächlich daran, dass ich die gekochte Variante so einfallslos und langweilig finde. Dann tauchten in letzter Zeit aber immer mehr Rezepte auf, in denen Rosenkohl auf verschiedenste Arten zubereitet wurde. Im Ofen gebacken mit Speck und , in der Pfanne gebraten oder in leckeren Aufläufen. Ein Rezept hat mir aber ganz besonders gefallen: eine Galette mit Rosenkohl.

Galettes schwirren seit ungefähr einem Jahr zunehmend durch die Food Blogs. Oft mit Beeren und anderem Obst als süße Variante. Herzhaft habe ich sie bisher selten irgendwo gesehen. Aber die Zutaten klangen mit Rosenkohl, , Feta und leckerem Dressing so gut, dass ich sie ausprobieren musste. Man könnte eine Galette als Mischung aus Pizza und Quiche bezeichnen. Unten hat man einen Mürbeteig und der Belag variiert.

Vollkorn-Galettes mit Rosenkohl und Feta

Zutaten:

70 g Vollkorn-Dinkelmehl
150 g Vollkorn-Weizenmehl
150 g kalte
2 (Größe M)
300 g Rosenkohl
2 kleine rote Zwiebeln
50 g Feta
60 g
2 El
1 El Schale einer
1 Handvoll Oreganoblätter
,

Zubereitung:

  1. Das Mehl zusammen mit der Butter und 1/2 TL Salz zu einem krümeligen Teig verkneten. Ein Ei trennen und das Eigelb mit 1 EL kaltem Wasser zum Teig hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verkneten und diesen dann in zwei Portionen teilen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer glatten Scheibe formen. Diese dann in Frischhaltefolie ca. 30 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.
  2. In der Zwischenzeit den Rosenkohl in kochendem Salzwasser kurz blanchieren, herausnehmen und abtropfen lassen. Die Röschen vierteln. Das Olivenöl mit dem Zitronenabrieb, dem , Salz und Pfeffer verrühren. Die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden.
  3. Den Ofen auf 190°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Teigscheiben aus dem Kühlschrank nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis mit ca. 20cm Durchmesser ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Olivenöl-Zitronen-Dressing bestreichen. Den Rosenkohl darauf verteilen, dabei den Rand etwas aussparen. Den Feta und den Ricotta darauf verteilen. Zum Schluss noch mit dem Dressing beträufeln. Die Teigränder dann nach innen umklappen, sodass der Belag teilweise bedeckt ist. Ein Ei verquirlen und die Teigränder damit bestreichen. Mit Oregano bestreuen und im heißen Ofen auf mittlerer Schiene 25-30 Minuten lang goldbraun backen.

Guten Appetit!

Eigentlich gehörte in den Teig auch 20 g Flohsamenschalenpulver, aber das hatte ich nicht zuhause, deswegen habe ich es weggelassen. Ich würde beim nächsten Mal auch ein wenig mehr Butternehmen, da der Teig doch etwas zu krümmelig und damit beim Ausrollen zu brüchig war. Vermutlich hätte das Flohsamenschalenpulver für mehr Bindung gesorgt, sodass der Teig insgesamt geschmeidiger geworden wäre. Dann hätte ich ihn wahrscheinlich auch dünner ausrollen können. Ansonsten ist der Teig total schnell zubereitet und für den Belag muss man auch nicht viel machen, die Zubereitung geht also wirklich ziemlich schnell.

Insgesamt war die Galette unheimlich lecker und ich würde sie definitiv wieder backen. Durch den Rosenkohl war sie sehr saftig und der Feta sorgte für die perfekte Würzung. Ich könnte mir auch eine Variation mit Grünkohl oder Spinat vorstellen. Vielleicht auch grünem Spargel oder Brokkoli. Im Sommer will ich unbedingt auch eine süße Variante davon backen, zum Beispiel mit Pfirsichen und Himbeeren.

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